Salzgitter Icefighters gleichen die Serie gegen Bremen ausMit Herz und Willen die Play-offs offen gehalten

Luca Häuffler brachte mit seinem Treffer in der zweiten Partie kurz vor Schluss den Icefighters den Sieg. (Foto: Verein)Luca Häuffler brachte mit seinem Treffer in der zweiten Partie kurz vor Schluss den Icefighters den Sieg. (Foto: Verein)
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Am Freitag zuvor fand bereits die erste Partie statt, die Weserstars hatten zuerst das Heimrecht. Auch hier standen sich zwei Mannschaften gegenüber die sich über die gesamte Spieldauer nichts schenkten und stets den Willen zum Sieg zeigten.Folglich hat keiner der beiden Kontrahenten es geschafft eine komfortable Führung herauszuspielen oder gar eine drückende Überlegenheit an den Tag zu legen. Nach der regulären Spielzeit stand ein 2:2 an der Tafel, und die Verlängerung musste die Entscheidung bringen. Erst hatten die Icefighters eine hochwertige Großchance, konnten diese nicht nutzen und kassierten Minuten später den entscheidenden Gegentreffer.

Demnach war am Sonntag der Druck auf dem Team von Radek Vit gelastet. Und in der Spielweise war von Beginn an zu lesen, dass man das Halbfinale keinesfalls herschenken möchte. Man ließ den Gästen nie die Gelegenheit ihr druckvolles Spiel aufzuziehen und suchte stattdessen selbst den Zug zum Tor. Belohnt wurde dies bereits früh mit dem 1:0 durch Michael Kopke in der zweiten  Spielminute. Auch in der Folge entwickelte sich eine hochklassige Begegnung die kaum Zeit zum Durchatmen ließ. Der zwischenzeitliche Ausgleich der Bremer (9.) wurde noch vor der Pause beantwortet, als der Mann der ersten Hälfte des Spiels erneut zuschlug. Michael Kopke traf erneut (19.). Erneut wurden die bisherigen Überzahlsituationen zugunsten der Icefighters nicht genutzt, dafür zeigten die Weserstars wie man es macht, gleich das erste Powerplay brachte Sekunden vor der ersten Pause den dann neuerlichen Ausgleich.

Den Start in den zweiten Spielabschnitt gestalteten die Mannen von der Weser deutlich besser als die Hausherren. Durch geschickt herausgespielte Treffer zogen die Vorrundenmeister auf 2:4 davon (21., 24.). Wer nun dachte, dass die Icefighters sich aufgeben, sah sich getäuscht. Weiter hielt man das Tempo hoch, agierte konzentriert und aus einer stabilen Abwehr heraus arbeitete man sich nicht nur an das gegnerische Tor heran, sondern drehte das Spiel nochmals um (Lukas Pfaffinger, 26., Michael Kopke, 30. und Luca Häufler, 32.).

Das Ergebnis hatte etwa zwei Minuten bestand, nicht unverdient unter dem Strich glichen die Gäste aus (34.). Erwähnenswert war noch ein nicht gegebenes Tor der Icefighters durch Luca Häuffler (mit der Hand erzielt), bevor man in der Pause einmal kräftig durchatmen konnte.

Der letzte Abschnitt wurde in einem atemberaubenden Tempo gespielt, zum einen auf dem Eis selber, wo beide Abwehrreihen sich auszeichnen konnten, und Torchancen eher weniger als vorher zu verzeichnen waren, zum anderen aber auch durch wenige Unterbrechungen. Als sich die 250 Zuschauer bereits auf eine Verlängerung eingestellt hatten, erzielte Luca Häufler den vielumjubelten 6:5-Siegtreffer (59.). Zwar versuchten die Weserstars unter Mithilfe des sechsten Feldspielers im Austausch des Torhüters noch einmal auszugleichen, doch die ohnehin stabile Abwehr der Stahlstädter hielt auch der letzten Angriffswelle stand, und mit dem Erfolg konnte man eindrucksvoll die Serie ausgleichen, und hat wieder alles in der Hand.

Hiermit steht fest, dass es neben dem dritten Spiel in der Best-of-Five Reihe neben dem kommenden Freitagsspiel in Bremen auch noch eine Heimbegegnung im Chinadome geben wird. Diese findet am Sonntag, 25. Februar, um 18 Uhr statt.

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