Salzgitter Icefighters erobern Platz dreiZwei Punkte gegen Adendorf

Thomas Herklotz ist der beste Torjäger der Icefighters. (Foto: Jens Bartels/Salzgitter Icefighters)Thomas Herklotz ist der beste Torjäger der Icefighters. (Foto: Jens Bartels/Salzgitter Icefighters)
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So waren es auch die Hausherren, die von Beginn an das Spiel über weite Strecken dominierten. Auch in Unterzahl ließen die Stahlstädter zunächst keine Zweifel aufkommen, brachen zweimal per Sololauf aus, wobei Justin Spenke im zweiten Anlauf den Versuch fast selbst versenkt hatte, es aber Thomas Herklotz war, der den Rebound erfolgreich zum 1:0 (7.) in die Maschen jagte. Adendorf ließ sich nicht beirren und versuchte sich mit kontrollierten Spielzügen, doch im weiteren Verlauf des ersten Drittels fesselten die Gastgeber das Tabellenschlusslicht immer öfter in deren Drittel. Ein rasanter Konter reichte den Heidschnucken allerdings, um den Spielstand auf durch den Treffer von Kenneth Schnabel auf 1:1 (16.) zu egalisieren. „Da hatten wieder weniger Bewegung, haben unsere Aufgaben vernachlässigt und auch das Umschalten auf die Defensive hat nicht funktioniert. Es darf nicht passieren, dass ein Spieler gegen zwei Verteidiger an die Scheibe kommt“, sagte Vit zum ersten Gegentreffer.

Im zweiten Abschnitt schlugen die Icefighters nach nur wenigen Sekunden erbarmungslos zu, nachdem es wieder Herklotz war, der nahezu im Alleingang auf 2:1 (21.) stellte. Auch nach dem erneuten Rückstand blieb der AEC dran, konnte sich gegen die zunächst starke Vereidigung und einen wieder sehr gut augelegten Dennis Korff im heimischen Tor allerdings nicht durchsetzen. Vorne kam Leon Geffers zum Zug und erzielte nach Vorbereitung von Jannis Sahno und Petr Binias das 3:1 (34.). Ab diesem Zeitpunkt gefiel dem Coach allerdings nicht mehr, was er sah: „Bis zur 35. Minute war ich zufrieden, danach haben wir dem Gegner zu viele Kontermöglichkeiten gegeben.“

Im Schlussdrittel zeichnete sich immer mehr ab, dass die Partie zu kippen drohte. Die Gäste kämpften bis zum Schluss und belohnten sich mit einem Doppelschlag. Tufan Salfeld sorgte in der 56. Minute für den 3:2-Anschluss, rund eineinhalb Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit netzte Denny Böttger zum 3:3 (59.) ein – Verlängerung! Dort ging es dann schnell: Nach nur 17 Sekunden ließ Janis Sahno das Netz zum spielentschiedenden 4:3 (61.) zappeln. „Wir haben Adendorf sechs Minuten vor Schluss eingeladen, haben schlechte Pässe gespielt, nur nach vorne gedacht und uns nicht mehr auf die Defensive konzentriert. Wir können glücklich sein über das schnelle Tor in der Overtime, aber den einen Punkt haben wir verschenkt“, zeigte sich der Ex-Profi am Ende trotz des Sieges auch ein wenig verärgert.

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