Salzgitter Icefighters besiegen Crashers zum Meisterrunden-Auftakt8:2 gegen Chemnitz

(Foto: Jens Bartels/Salzgitter Icefighters)(Foto: Jens Bartels/Salzgitter Icefighters)
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Dabei zeigte sich die Mannschaft von Radek Vit besonders im Powerplay als enorm stark. Bereits die erste Strafzeit seitens der Hausherren nutzte Lukas Pfaffinger, um das Team vom Salzgittersee mit 1:0 (11.) in Führung zu bringen. Chemnitz blieb dran, egalisierte den Spielstand rund fünf Minuten später auf 1:1 (16.), doch Pfaffinger nagelte das Hartgummi auch im zweiten Überzahlspiel des Tages in die Maschen des Gegners, sodass es mit dem 2:1 (17.) in die erste Pause ging.

Im zweiten Abschnitt zeigten die Stahlstädter noch mehr, dass sie hier ganz klar die volle Punktzahl mitnehmen wollten – nach nur drei gespielten Minuten im Mitteldrittel stellte Viktors Ponatovskis auf 3:1 (24.). Für die Gastgeber lief es in Sachen Powerplay weniger gut. Nachdem der erste Salzgitteraner in die Kühlbox musste, machte man gar nichts aus der zahlenmäßigen Überlegenheit. Zu allem Unglück für Chemnitz, setzte sich Thomas Herkoltz im zweiten Überzahlspiel der Crashers im Alleingang durch und erhöhte in Unterzahl auf 4:1 (31.). Immerhin gelang der Mannschaft aus dem Osten der Republik wenige Sekunden vor dem Erreichen der Vollzähligkeit dann doch noch das Powerplay-Tor zum 2:4 (33.). Der Anschluss hatte allerdings nicht lange Bestand – nur 27 Sekunden später ließ es Michael Kopke zum 5:2 (33.) klingeln.

Weitere Treffer fielen vorerst nicht, sodass das Roadteam mit der komfortablen Führung in den letzten Abschnitt starten konnte. Dort fiel die Entscheidung nach wenigen Minuten per Doppelschlag. Dabei besorgten Ron Friedrich im Powerplay und Thomas Herklotz erneut per Sololauf die Tore zum 6:2 (45.) und 7:2 (46.) – 20 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit ließ Kapitän Justin Spenke das Netz zum phänomenalen Endstand von 8:2 (60.) zappeln.

„Der Anfang war ein bisschen verhalten. Bei dem ersten Gegentor hatten wir ein wenig die Defensive vernachlässigt, aber ab dem zweiten Drittel war es eine klare Angelegenheit für uns. Wir haben gut verteidigt, vorne die Tore gemacht und vor allem auch gut im Powerplay agiert. Das definitiv ein verdienter Sieg“, resümierte ein sichtlich zufriedener Vit nach der Partie. Die aus dem Ergebnis resultierende Tabellenführung hielt nur kurz, da die Schönheider Wölfe im Abendspiel den Hamburger SV mit einem noch deutlicheren 11:0 abfertigten. Für den Salzgitteraner Coach ist dies allerdings kein Grund zur Beunruhigung: „Für uns ist erstmal das nächste Spiel wichtig und dann machen wir uns erst Gedanken über Schönheide. Davon abgesehen haben wir ein gutes Team mit dem wir gegen jede Mannschaft dagegen halten können. Wir müssen keine Angst haben.“

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