Salzgitter Icefighters beenden Meisterrunde auf Rang dreiKeine Tore zum Saisonabschluss

(Foto: Astrid Blattmann/AB Blickfang/Salzgitter Icefighters)(Foto: Astrid Blattmann/AB Blickfang/Salzgitter Icefighters)
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Dabei litt das Team von Radek Vit auch unter der geringen Personalstärke. Mit lediglich neun Feldspielern war man bei den Hanseaten angereist, gegen die Crashers waren es immerhin 14. Der Grund für die Ausfälle lag in erster Linie bei den Langzeitverletzten und den gesperrten Spielern aus dem Hinspiel gegen Schönheide. Mit Thomas Herklotz, Justin Spenke und Petr Binias fehlten den Grün-Schwarzen gleich drei Leistungsträger. "Man hat gesehen, dass beispielsweise einem Luca Häufler, der für sein Alter sehr stark spielt, die Nebenleute fehlten. Aber auch davon abgesehen merkt man, dass es an Abschlussqualität fehlt, wenn du dreieinhalb Spiele lang keine Tore schießt", so der Coach.

Trotzdem man sich in beiden Spielen jeweils zwei Drittel lang noch gut zur Wehr setzen konnte, wirkte sich vor allem in Hamburg die dünne Personaldecke aus – im letzten Abschnitt klingelte es gleich vier Mal im Tor der Gäste, gegen Chemnitz immerhin nur zweimal. "Wir hatten in beiden Partien durchaus Möglichkeiten, haben diese aber nicht genutzt. Man hatte auch das Gefühl, dass sich jeder Spieler in der Pflicht gefühlt hat, für Tore zu sorgen. Dadurch haben wir die Defensive zu sehr vernachlässigt", sagte Vit.

So hinterlassen 228 Minuten ohne Torerfolg einen etwas bitteren Beigeschmack nach einer guten Spielzeit, in der die Icefighters gezeigt haben, dass sie durchaus die Ambitionen haben, um die vorderen Plätze mitzuspielen. Das Finale um den Nordost-Titel bestreiten ab dem kommenden Wochenende der ECW Sande und die Schönheider Wölfe.