Rumpftruppe verkauft sich in Lauterbach gut, verliert aber 6:10Eintracht Frankfurt

Rumpftruppe verkauft sich in Lauterbach gut, verliert aber 6:10Rumpftruppe verkauft sich in Lauterbach gut, verliert aber 6:10
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Die Eintracht reiste am Sonntagnachmittag in den Vogelsberg, wo die Lauterbacher Luchse auf die Adlerträger warteten. Die Vorzeichen für die Nicholas-Truppe waren denkbar schlecht: nicht weniger als elf (!) Stammspieler mussten ersetzt werden, darunter die Topscorer Kevin Müller und Michael Spies, Verteidiger Hannes Braun sowie Stammgoalie Julian Hessel. Dafür kam der erst 19-jährige 1b-Stürmer Marvin Idel zu seinem Saisondebüt in der 1. Mannschaft und zu seinem zweiten Spiel im Ligabetrieb überhaupt. Vor knapp 900 Zuschauern hielt die Eintracht zunächst sehr gut mit, Lauterbach benötigte schon einen Fehlpass von Eintracht-Goalie Michael Dolgner, um mit 1:0 in Führung zu gehen. Kurz darauf war es Frederik Böttcher, der für die Rot-Schwarzen ausglich, aber die Freude auf Seiten der Adlerträger währte nicht lange, da Lauterbach die erneute Führung schaffte. Erneut Böttcher konnte aber wieder ausgleichen, bevor die Luchse durch zwei weitere Treffer den 4:2 Zwischenstand nach dem ersten Abschnitt herstellten. Im zweiten Drittel konnte wogte das Spiel hin und her, aber trotz eines relativ ausgeglichenen Spielverlaufs traf Lauterbach viermal (u.a. durch zwei Short-Handed Goals), während bei der Eintracht nur Schlieker aus unmöglichem Winkel und Kreiling durch einen Schuss von der blauen Linie trafen, Chancen auf weitere Tore hatte man aber auf Seiten der SGE reichlich. So ging es mit einem 8:4 für die Luchse in die zweite Pause. Im letzten Abschnitt wähnte sich Lauterbach wohl auf der sicheren Seite, hatte aber die Rechnung ohne die Adlerträger gemacht: der ehemalige Lauterbacher Johannes Brähler, der von den Heimfans nicht gerade freundlich empfangen wurde, sowie ausgerechnet der Youngster aus der 1b, Marvin Idel, verkürzten auf 6:8 und die Eintracht war drauf und dran, das Spiel zu kippen, entsprechend sparsam und nervös schauten die Lauterbacher Fans auch aus der Wäsche. Dazu trug auch Goalie Michael Dolgner bei, der seinen Patzer zum 0:1 gut wegsteckte und im Verlauf der Partie mit vielen tollen Paraden sein Team im Spiel hielt. Letztlich waren es aber überflüssige Strafzeiten, die einen möglichen Punktgewinn verhinderten, Lauterbach kam noch zum neunten und eine halbe Minute vor Schluss in Überzahl auch noch zum 10. Tor, so dass am Ende ein 10:6 auf der Anzeigetafel leuchtete. Die Eintracht überzeugte in diesem fairen Spiel v.a. kämpferisch, brachte sich aber durch individuelle Fehler um Zählbares. Letztlich machten es 2-3 überragende Spieler auf Lauterbacher Seite aus, die an diesem Abend den Unterschied darstellten. Viel Zeit zum Regenerieren bleibt den Eintracht-Cracks nicht, bereits am morgigen Dienstag (20:30 Uhr) geht es zum nächsten Auswärtsspiel, dieses Mal nach Bad Nauheim zur dortigen Oberligareserve. Sollte man die Leistung von Lauterbach wiederholen und die individuellen Fehler abstellen, ist dort für die SGE durchaus etwas drin.


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