Rückschlag im Kampf um die Play-off-Plätze

Rückschlag im Kampf um die Play-off-PlätzeRückschlag im Kampf um die Play-off-Plätze
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Die Blau-Gelben starteten recht gut in die Partie und hatten zunächst mehr vom Spiel, während sich die Gäste auf ihr starkes Konterspiel verlegten. Die Reihe um Jan Stockenschneider, zur Zeit der Top-Torjäger in der NRW-Liga, machte mächte Druck und nahm das Tor von Dennis Rudolph unter Beschuss, doch der Goalie der Kobras erwischte einen Sahnetag und verhinderte die frühe Führung der GEG. Aber der Phoenix musste auch bei aller Offensivarbeit aufpassen, denn die Konter von Pierre Klein oder Jan Anton Baron hatten wirklich etwas von einer bissigen Kobra. Ab der zwölften Minute zeigte sich dann mehr und mehr, warum die Kobra-Reihe Jan Anton Baron, Pierre Klein und Daniel Pleger zu den Top-Reihen in der Liga zählt. Immer wieder sorgte diese Reihe für gefährliche Situationen vor dem Tor der GEG und Goalie Dominik Henning konnte sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen. In der 13. Minute gab es einen Konter der GEG. Roby Haazen hatte die Führung auf der Kelle, doch sein Geschoss rauschte an die Latte. Im direkten Gegenzug gelang den Kobras dann die Führung. Dominick Spazier und Marcel Krzyzyk sorgten für den schnellen Angriff und Benedikt Hüsken vollstreckte zum 1:0 für die Dinslaken Kobras. Danach drückten die Gäste vehement auf den zweiten Treffer, doch die Truppe von Karel Lang konnte sich immer wieder auf Dominik Henning verlassen. Erst gegen Drittelende kamen die Blau-Gelben wieder öfter vor das Tor der Kobras, doch wirklich zwingende Chancen konnte man nicht verbuchen. In der 20. Minute gab es einen Angriff der Gäste über Pierre Klein und Marco Peisker. Letztendlich kam Jan Anton Baron an die Scheibe und verwandelte eiskalt zum 2:0. Die Gäste feierten noch den zweiten Treffer, da löste sich Andreas Bergmann geschickt von seinem Gegenspieler und bediente Arno Brux mit einem tollen Pass. Der GEG-Routinier ließ sich diese Chance nicht nehmen und verkürzte auf 1:2.

Die GEG begann auch das zweite Drittel recht schwungvoll, auch wenn das schnelle und zielstrebige Kombinationsspiel aus dem Duell gegen Krefeld irgendwie im alten Jahr geblieben war. Die Reihe um Rene Reuter, Jan Pfennings und Andreas Bergmann brachte das Tor der Kobras einigemale in Gefahr, doch Goalie Dennis Rudolph machte sich ganz breit und hielt die Führung zunächst fest. Doch der Phoenix musste aufpassen, denn es ergaben sich durch die recht offensive Spielweise auch Konter und da waren die Blau-Gelben an diesem Abend recht anfällig. Vor allem Jan Anton Baron und Pierre Klein sorgten immer wieder für diese schnellen Angriffe. In der 27. Minute wanderten dann zwei Kobras auf die Sünderbank und das war die große Chance für die GEG, endlich den ersehnten Ausgleich zu erzielen. Beim Phoenix blitzte auch in der Tat einmal das schnelle Kombinationsspiel auf und wurde gleich belohnt. Kristian Isenberg und Jan Stockenschneider machten den nötigen Druck und ließen die Scheibe schnell laufen. Gerrit Ackers wurde sehr schön freigespielt und sein Schuss landete zum verdienten 2:2 im Netz.

Die Gäste hatten in den ersten beiden Minuten des Schlussdrittels mehr vom Spiel, ohne jedoch das nötige Kapital zu kassieren. In der 43. Minute ergab sich für Matthias Holzki die Chance, seine Blau-Gelben in Führung zu schießen, doch sein Puck rauschte knapp am Tor vorbei. Sekunden später tauchte Andreas Bergmann vor Dennis Rudolph auf, doch wieder strich die Scheibe knapp am Gehäuse vorbei. Das Spiel ging hin und her. Beide Teams wollten die Entscheidung in diesem Abschnitt, doch die Goalies ließen lange Zeit nichts anbrennen. In der 52. Minute gab es dann eine unübersichtliche Situation vor dem Tor von Dominik Henning. Jan Anton Baron und Rene Reuter mussten nach einem Gerangel auf die Strafbank und es ging mit vier gegen vier weiter. Daniel Pleger und IIIya Ulyanov brachten Pierre Klein an die Scheibe. Der quirlige Stürmer der Kobras konnte nicht aus der Spur geworfen werden und nagelte den Puck aus kurzer Distanz ins Netz. Mit Glück und einem starken Dennis Rudolph retteten sich die Kobras ins Ziel und nahmen die Punkte aus Grefrath mit.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!