Rote Teufel reisen nach Dinslaken

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Lediglich einmal treten die Roten Teufel Bad Nauheim an diesem Wochenende in der Oberliga-Aufstiegsrunde an, wenn es am Sonntag ab 19 Uhr bei den Dinslakener Kobras zum Duell zweier potenzieller Play-off-Teilnehmer kommt. Allerdings haben die Rheinländer nach vier Partien erst zwei Punkte auf ihrem Konto, während die Kurstädter nach drei Spielen immerhin deren drei vorweisen können.

Somit sind die Kobras, die in der Vorrunde immerhin Dritter hinter Herne und Neuss wurden, nicht unbedingt optimal in die Aufstiegsspiele gestartet. Allerdings hatte man bei den Niederlagen gegen den NEV, Herne und Hügelsheim drei echte Brocken zu bewältigen, lediglich beim 3:4 nach Penaltyschießen gegen Troisdorf letzten Freitag war man etwas unzufrieden mit der Leistung und vor allem mit dem Ergebnis. Gegen die Hessen wollen es Henri Marcoux und Co. also besser machen, und für beide Seiten ist ja durchaus noch etwas drin beim Blick auf die Tabelle. Apropos Marcoux: der Topscorer der NRW-Vorrunde (mittlerweile ist er fast 42 Jahre alt) ist auch derzeit wieder weit vorne bei dieser Wertung zu finden, so dass man auf ihn ein ganz besonderes Augenmerk wird legen müssen. Überhaupt ist der Sturm der Kobras das Prunkstück, so schossen die Angreifer in der Vorrunde nur einen Treffer weniger als Herne (175 Tore in 22 Spielen, Torquote 7,95), allerdings kassierte man mit 92 Gegentoren am meisten aller sechs NRW-Aufstiegsrundenteams. Da schmerzt es natürlich besonders, dass RT-Stürmer Jan Barta noch drei Partien gesperrt sein wird, nachdem er aufgrund seiner Matchstrafe aus dem Spiel in Grefrath fünf plus eine Partien auf Bewährung in dieser Woche als Strafmaß aufgebrummt bekam. Der Torjäger der Roten Teufel fehlte bereits merklich gegen Herne, besonders vermisste man ihn allerdings beim 2:3 gegen Iserlohn, als man Chancen zuhauf bekam, aber nicht verwerten konnte.

Nichtsdestotrotz müsste für die Kurstädter beim sonntäglichen Gastspiel etwas Zählbares her, will man nicht den Anschluss an die vorderen Teams verlieren. Zumindest ist Goalgetter Jeff Golby wieder fit, der gegen die Wild Roosters Iserlohn aufgrund einer Knieverletzung pausieren musste. Eine intensive Untersuchung ergab aber, dass er nicht wie zunächst befürchtet einen Innenbandschaden erlitten hat, sondern dass es sich lediglich um eine Prellung handelt. Somit kann der Kanadier am Sonntag wieder mitwirken und seine Torgefahr erneut unter Beweis stellen.

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