Riesenstimmung nach 3:2-Erfolg

Wild Roosters belegen den dritten PlatzWild Roosters belegen den dritten Platz
Lesedauer: ca. 1 Minute

Die erhofften „Big Points“ gegen einen unmittelbaren Wettbewerber im Kampf um Platz sechs in der Regionalliga NRW wurden am Freitagabend in der Eishalle am Seilersee eingefahren. Die 1b-Mannschaft des Iserlohner EC gewann gegen den Grefrather EC mit 3:2 (0:1, 1:1, 2:0). Im ersten Drittel hatten die Gäste mit Ex-Profi Sergej Hatkevitch leichte Vorteile und führten durch den Treffer von André Gorgs mit 1:0. Er klinkte frei vor Iserlohns Keeper Hendrik Sirringhaus stehend ein, als die komplette Roosters-Hintermannschaft nicht im Bilde war (13.).

Die knapp 400 Zuschauer sahen dann ein ausgeglichenes Mitteldrittel. Iserlohn glich nach feinem Anspiel von Robert Simon durch Patrick Mylius aus (24.). Dann der erneute Schock: Beim Spielaufbau in Überzahl erhielt Stefan Bresack ein schlechtes Anspiel, konnte den Puck nicht kontrollieren und musste Grefraths Dennis Holstein ziehen lassen. Dieser traf zur erneuten Grefrather Führung (38.). Nun folgte ein fulminantes Schlussdrittel in dem die Iserlohner Moral und Kampfkraft bewiesen. Verteidiger Sven Pütz erzielte per Schlagschuss von der blauen Linie den Ausgleich (54.) und bediente anschließend Patrick Schnieder mit einem „Zuckerpass“. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte den Alleingang mustergültig ins rechte obere Eck (59.). Zuvor hatten die Iserlohner eine fast 4-minütige 5:3 Unterzahl schadlos überstanden. Wie wichtig diese Punkte im Rennen um die Aufstiegsrundenplätze waren verdeutlichen die anderen Ergebnisse: Trier war mit 4:2 in Dortmund erfolgreich und Dinslaken holte mit einem 5:3-Sieg in Neuss unerwartete Punkte. Das Feld rückt näher zusammen.

Am heutigen Sonntagabend empfangen die Iserlohner zum zweiten Heimspiel am Wochenende Titelfavorit Herner EG am Seilersee. Die Eintrittskarten vom Freitag behalten ihre Gültigkeit. Es wird erwartet, das Herne von rund 200 Fans begleitet wird. Im Herner Team steht der Ex-Iserlohner Mark Jablonski. Erstes Bully ist um 19:45 Uhr.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!