Rheinische Duelle

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
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Nur noch drei Punkte fehlen dem Neusser EV, um die letzten Zweifel am Erreichen der Play-offs in der Aufstiegsrunde zur Oberliga zu beseitigen. Die Trauben hängen am kommenden Wochenende jedoch hoch, steht doch neben dem Endspurt auch der Kampf um die Vorherrschaft im Rheinland auf dem Programm. Am Freitagabend begrüßt der NEV die Ratinger Ice Aliens im Südpark (20 Uhr), die sich in dieser Saison als „Wundertüte der Liga” erwiesen haben. So konnten die Aliens den Top-Teams mehrfach ein Bein stellen, aufgrund der fehlenden Konstanz gerieten die Play-offs jedoch aus deren Blickfeld.

Nachdem Trainer Andrej Fuchs in Dinslaken letztendlich auf fünf Stammkräfte verzichten musste, kehren zumindest Daniel Pering und Daniel Hatterscheid in den Kader zurück. Ein eventueller Einsatz von Boris Fuchs (Knie), Gilbert Schröder (Hüfte) und Evgenij Kozehvnikov (Schulter) scheint derzeit eher unwahrscheinlich und wird sich wenn, kurzfristig entscheiden.

Am Sonntag, 18 Uhr, erwartet den NEV eine Aufgabe, die unangenehmer nicht sein könnte. Mit der Düsseldorfer EG Metro Stars II wartet der Vizemeister der Regionalliga NRW auf die Neusser, der ebenfalls noch um die Qualifikation für die Play-offs kämpft. Nachdem das junge Team die positive Überraschung der Vorrunde war, ist der befürchtete Einbruch ausgeblieben. Dank der professionellen Trainingsbedingungen an der Brehmstraße verfügen die Landeshauptstädter über eine topfitte und eingespielte Mannschaft, die keine Schwachpunkte erkennen lässt. Bei den bisherigen Aufeinandertreffen beider Teams hatten die Düsseldorfer stets die Nase vorn und lieferten dabei überzeugende Vorstellungen. Die Mannschaft von Trainer Christof Kreutzer ist die einzige, die der NEV in dieser Saison noch nicht bezwingen konnte, und auch beim vorerst letzten Duell sind die Rahmenbedingungen aus Neusser Sicht nicht gerade günstig. Aufgrund des für sie spielfreien Freitags gehen die Düsseldorfer nicht nur ausgeruht in die Partie, sondern möglicherweise auch mit einem erheblich größeren Kader als der NEV. Neben den Förderlizenzspielern der ersten Mannschaft, die erst am kommenden Wochenende in die DEL-Play-offs einsteigt, könnte die Zweitvertretung auch auf die Akteure des DNL-Kaders zurückgreifen, für die im Falle einer samstäglichen Niederlage in Landshut die Saison beendet wäre.

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