Revier Löwen e.V. bleibt bestehen

Überraschungserfolg in Leipzig - Liesegang im TestÜberraschungserfolg in Leipzig - Liesegang im Test
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Die Revier Löwen Oberhausen werden auch in Zukunft weiter existieren. Das gab der Ruhrgebietsverein, der in dieser Saison nicht am Spielbetrieb teilnimmt, bekannt. „Es droht keine Insolvenz des Vereins und wir werden nun mit den Vorbereitung auf den Wiedereinstieg in den Spielbetrieb in der Saison 2006/2007 beginnen“, sagt Vorstandsmitglied Holger Rößing. „In den letzten drei Monaten haben wir die Finanzen des Vereins gesichtet und in den letzten Tagen alle Unklarheiten beseitigen können.“

Den Verein belasten gegenwärtig Verbindlichkeiten in Höhe von etwa 20.000 Euro, die bedingt durch Stundungen nicht ad hoc zurückgezahlt werden müssen. Im Falle eines noch laufenden Gerichtsverfahrens gibt es eine Abtretungserklärung, so dass diese Summe entfällt. Eine Bürgschaft von 160.000 Euro müsste aufgrund einer Rückfallhaftung lediglich dann anteilig abgezahlt werden, wenn der Verein einmal Gewinne erwirtschaftet. „Bis zum Start der neuen Saison kann der Verein über Beiträge und Spenden also saniert werden“, stellt Rößing die Situation dar. „Deshalb wird zum Monatsende auch die Geschäftsstelle an der Kirchstraße aufgegeben. Es wird bei uns eben Alles erst einmal eine Nummer kleiner sein.“

“In einer Mitgliederversammlung wollen wir dafür noch einmal das Mandat unserer im Moment 212 Mitglieder erhalten“, blickt Holger Rößing voraus. „Die OGM als neuer Betreiber der Halle Vonderort hat Gesprächsbereitschaft für den Fall signalisiert, dass wir ihr den Nachweis für die Realisierung des Spielbetriebs bringen können.“ In Sachen Trainer und Management laufen bei Rößing und Co. bereits die Planungen. „Wir freuen uns natürlich auch über Bewerbungen von Leuten, die sich für den Trainerposten bzw. die sportliche Leitung interessieren.“

Auch in Sachen Stammeinlage der inzwischen in Insolvenz befindlichen Spielbetriebs-GmbH kann Holger Rößing eine positive Nachricht vermelden. „Bei der Einzahlung der Stammeinlage hat es einen Formfehler gegeben. Einer der Gesellschafter geht nach Rücksprache mit seinem Anwalt aber davon aus, dass sich dies klären lässt, ohne dass weitere Kosten entstehen“, erläutert Rößing. „Der Verein hat 2000 Euro zur Stammeinlage beigetragen.“

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