Revanche gelungen: Wölfe siegen 5:1 in Erfurt

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
Lesedauer: ca. 1 Minute

Der ESC Harzer Wölfe Braunlage hat den ersten Sieg in der noch jungen Saison gelandet. Bei den Black Dragons Erfurt nahmen die Wölfe erfolgreich Revanche für die am Freitag erlittene Heimniederlage. In der thüringischen Landeshauptstadt setzten sich der ESC nach einer vor allem in der Defensive überzeugenden Leistung mit 5:1 (2:0, 1:0, 2:1) durch. Das Spiel war von vielen Strafzeiten geprägt, beide Mannschaften sammelten zusammen 126 Strafminuten.

Lagen die Harzer am Freitag schnell mit 0:2 zurück, so drehten sie in Erfurt den Spieß herum. Vitalij Blank im Powerplay (4.) und Stefan Bilstein (5.) brachten den ESC früh in Führung. In der Folge standen die Wölfe in der Abwehr sicher, während die Black Dragons kein Mittel gegen die kompakte Defensive fanden. Auch in Unterzahl standen die Wölfe hervorragend, in eigener Überzahl erzielt Markus Schneider im zweiten Abschnitt zudem das 3:0 (26.). Der Verteidiger hatte von der blauen Linie abgezogen, Erfurts Keeper Kai Fischer rutschte der Puck durch die Schoner.

Als Kapitän Alexander Deibert nach nur zehn Sekunden im Schlussabschnitt gar das 4:0 markierte, war die Vorentscheidung gefallen. Die Black Dragons drängten zwar nochmals auf einen Treffer, doch nur Robert Schmidt konnte Mario D'Antuono im Wölfe-Tor überwinden (44.). Der 5:1-Treffer in Überzahl von Alois Öttl nach schönem Zusammespiel mit Vadim Jost brachte endgültig Klarheit (50.). Kurz darauf entluden sich die Emotionen in einem ohnehin recht hektischem Spiel bei einem satten Fight zwischen ESC-Stürmer Andreas Bippus und Erfurts Oliver Otte, den der Angreifer der Wölfe klar zu seinen Gunsten entschied.

„Es waren im Vergleich mit Freitag kleine Dinge, die wir anders gemacht haben, aber die waren ausschlaggebend. Jeder war bereit, einen Schritt extra zu machen, das war der Unterschied“, lobte Wohlmann sein Team, das in Erfurt nur mit zwölf Feldspielern auskommen musste.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!