Revanche geglückt: Kobras besiegen NeussDinslakener Kobras

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Zunächst einmal mussten beide Teams auf wichtige Akteure verzichten. So traf die Gäste die Ausfälle von Holger Schrills und Boris Ackermann am härtesten, aber auch die Hausherren mussten mit Kapitän Dirk Schmitz, Dominik Spazier und Thomas Bläsche ohne drei Leistungsträger auskommen. Dafür kam Neu-Kobra Tobias Stöckhard zu seinem ersten Einsatz, bekam von Trainer Tsvetkov sogar das Vertrauen für die erste Verteidigungsreihe und darf sich nach den 60 Spielminuten einen gelungenen Einstand bescheinigen lassen.

Trotz großer Dominanz und zahlreicher Möglichkeiten im Eröffnungsdrittel brauchten die Hausherren bis zur 15. Minute, um das 1:0 auf die Anzeigentafel zu bringen. Das Tor selbst entstand dann eigentlich aus einer Situation, die zunächst einmal gar keine Torgefahr erkennen ließ. Viel zu nah stand der Torschütze Christoph Mand vor dem gegnerischen Torwart, der ansonsten eine tadellose Leistung bot. Doch irgendwie fand der Puck dann doch den Weg durch die Schoner von Maurice Kamp und somit konnte der Dinslakener Anhang erstmalig jubeln.

Im Mittelabschnitt ließen die Dinslakener dann keine Zweifel mehr aufkommen, wer am Ende der Partie das Eis als Sieger verlassen würde. Zunächst jagte in der 21. Minute Jan Nekvinda nach Zuspiel von Kapitän Sebastian Haßelberg und Rihards Grigors aus halb linker Position die schwarze Hartgummischeibe unhaltbar ins kurze Eck.

Zwar konnten die Gäste vom Südpark nur 76 Sekunden später ausgerechnet durch  Ex-Kobra Evgenij Kozhevnikov in Überzahl den 2:1-Anschlusstreffer erzielen, doch das schönste Tor des Tages stellte dann endgültig für die Tsvetkov-Truppe die Weichen auf Sieg.

Denn als sich in der 30. Minute Timothy Tanke auf der linken Seite durchgearbeitete, hatte er immer noch das Auge für den gut postierten Tom Goldmann, der 2 Gästeverteidiger wie Slalomstangen umfuhr und mit einem Schlenzer ins rechte Eck Torhüter Kamp verlud.

Als dann nur 23 Sekunden später Kevin Krolak auf Pass von Marco Peisker das 4:1 folgen ließ, war der Siegeswille der Gäste so gut wie gebrochen. Zumindest war Gäste-Torhüter Kamp bedient und machte nun für den Rest der Partie für Ken Passmann Platz. Doch auch Passmann konnte den Sieg der Niederrheiner nun nicht mehr verhindern. Denn spätestens nach dem ebenfalls sehenswerten Treffer zum 5:1 durch Jan-Anton Baron in der 32. Minute, der die Passfolge von Sebastian Hasselberg und Jan Nekvinda geschickt ins lange Eck abfälschte, wussten auch die Gäste, dass den Dinslakenern die drei Punkte nun nicht mehr zu nehmen waren.

Eine Unaufmerksamkeit in der Kobra-Defensive bescherte den Linksrheinischen noch das Tor zum 5:2 durch Michael Warda, doch danach schraubten beide Teams ihre Bemühungen deutlich zurück und im torlosen letzten Drittel plätscherte das Spiel so vor sich hin.

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