Revanche geglückt – EHV schlägt FASS zweistellig

Entscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und DrachenEntscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und Drachen
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Das erste von zwei Spielen der Schönheider Wölfe gegen FASS Berlin an diesem Wochenende ging am Freitagabend mit 3:5 (0:0, 3:2, 0:3) verloren. Mit nur zwölf Feldspielern und zwei Torhütern schlug der EHV in der Hauptstadt auf und musste trotz zwischenzeitlicher 3:0-Führung aufgrund der nachlassenden Kräfte ohne Punkte zurück ins Erzgebirge reisen. Tore: 0:1 (28:51) Jenka (Jun, Schröder/4-4), 0:2 (29:49) Jun (4-4), 0:3 (31:22) Losch (Krehl, Jun/5-4), 1:3 (33:31) Murray (Thielsch/5-4), 2:3 (34:21) Rentzsch (Murray, Thielsch), 3:3 (49:01) Fritschken (Murray/5-3), 4:3 (58:48) Murray (Schönfeld), 5:3 (59:40) Thielsch (Rentzsch, Murray/ENG). Strafen: Berlin 10, Schönheide 22. Zuschauer 273.

Einen Tag nach der unglücklichen Niederlage in Berlin drehten die Schönheider Wölfe am Samstagabend im heimischen Wolfsbau den Spieß um und gewannen mit 10:7 (2:2, 3:2, 5:3) gegen die Akademiker. Dabei begann die Partie für den EHV Schönheide alles andere als optimal. Nach nur 40 Sekunden ging Berlin durch Doug Murray in Führung. Der Neuzugang vom ETC Crimmitschau, der bereits am Freitag mit zwei Toren und drei Assists zum Matchwinner für die Akademiker avancierte, legte in der neunten Minute sogar noch nach und erhöhte in Überzahl auf 2:0 für die Hauptstädter. Jetzt waren die Wölfe gefordert und gaben nur eine Minute später die Antwort, als Holger Mix für den EHV auf 1:2 verkürzte. Schönheide kam nun auf Touren und übernahm bis zur ersten Pause klar die Initiative auf dem Eis. Folgerichtig der Ausgleich durch Julius Michel in der 17. Spielminute.

Der zweite Abschnitt begann zunächst für den EHV besser. Miroslav Jenka nutzte eine Überzahlgelegenheit in der 24. Minute aus, um die Gastgeber erstmals mit 3:2 in Front zu bringen. Doch FASS hielt weiter dagegen und übernahm innerhalb von drei Minuten durch Nicholson (29.) und Patrzek (32.) wieder die Führung. Angetrieben von der stimmungsvollen Kulisse im Wolfsbau waren nun die Wölfe wieder an der Reihe. Ein Doppelpack vom sehr gut aufgelegten Mike Losch (34., 40.) drehte erneut die Partie und so gingen die Wölfe mit einer 5:4-Führung zum letzten Mal in die Kabine. Was ab der 41. Minute dann folgte, war ein einziger Sturmlauf des EHV Schönheide. Durch Tore von Miroslav Jenka (41.), Neukapitän Daniel Jun per Penalty (47.), Marcus Löffler (47.) und erneut Jun (50.) zogen die Wölfe auf 9:4 davon. Die Moral der tapfer kämpfenden Berliner war nun gänzlich gebrochen. Daran änderte auch das 9:5 durch Leciejewski (50.) per Penalty nichts mehr, denn nur drei Minuten später stellte Matthias Krehl mit seinem Tor zum 10:5 den ersten zweistelligen Sieg des EHV sicher. Die Anschlusstreffer zwei Minuten vor Schluss von Kugler und Fritschken zum 10:7 waren nur noch Ergebniskosmetik für die Hauptstädter.

Tore: 0:1 (0:40) Murray (Tittus, Schönfeld), 0:2 (8:47) Murray (Schönfeld, Nicholson/5-4), 1:2 (9:52) Mix (Kreißl, Löffler/4-4), 2:2 (16:09) Michel (Stoyan, Losch), 3:2 (23:09) Jenka (Schröder, Jun/5-4), 3:3 (28:08) Nicholson (Murray, Tittus/5-4), 3:4 (31:45) Patrzek (Murray, Gries), 4:4 (33:34) Losch (Stoyan, Forster), 5:4 (39:41) Losch (Forster, Maaß), 6:4 (40:36) Jenka (Jun, Losch/5-4), 7:4 (46:06) Jun (Penalty), 8:4 (46:49) Löffler (Jenka, Krehl), 9:4 (49:09) Jun, 9:5 (49:40) Leciejewski (Penalty), 10:5 (52:44) Krehl (Schröder, Jenka), 10:6 (57:11) Kugler (Aicher), 10:7 (57:24) Fritschken (Leciejewski, Watzke). Strafen: Schönheide 14, Berlin 18. Zuschauer: 352.

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