Revanche geglückt - 7:0 gegen FASS

Erfurt mit weiteren NeuzugängenErfurt mit weiteren Neuzugängen
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Wiedergutmachung war das ausgegebene Ziel der Black Dragons Erfurt gegen die Akademiker von FASS Berlin, hatte man doch im ersten Vergleich mit 4:6 den Kürzeren gezogen. Soweit sollte es diesmal nicht kommen, zumal die Akademiker diesmal nur mit einem Rumpfkader antreten konnten. So fiel mit Doug Murray der Denker und Lenker des Spiels der Akademiker verletzt aus, diesen Ausfall konnte man zu keinem Zeitpunkt kompensieren. Erfurt gewann mit 7:0 (2:0, 2:0, 3:0).

Nach einer kurzen Abtastphase übernahmen die Gastgeber das Kommando und sollten es über die gesamte Spielzeit nicht mehr abgeben. Zunächst vergaben die Gastgeber die Chance auf eine frühe Führung, als man nach gut drei Minuten eine 5:3-Überzahl ungenutzt verstreichen ließ. Doch nach acht Minuten war es dann doch soweit. Marak, von Otte glänzend bedient, scheiterte zunächst noch an John. Der Rebound landete allerdings direkt auf dem Schläger von Rumid Masche und er hatte keine Mühe mehr, zum 1:0 einzuschieben. In der Folgezeit rollte eine Angriffswelle nach der anderen auf das Tor von John zu, doch dieser konnte sich mit einigen Glanzparaden auszeichnen. Nach 16 Minuten erzielte Verteidiger Markus Schneider zunächst das vermeintliche 2:0, doch verweigerte Schiedsrichter Mrachatz diesem Treffer die Anerkennung. Was allerdings die Drachen nur anzustacheln schien, denn nur neun Sekunden später zappelte der Puck erneut im Netz der Akademiker. Und diesmal zählte der Treffer. Florian Müller hatte von der blauen Linie abgezogen.

Im Mittelabschnitt änderte sich das Bild kaum. Die Drachen brannten ein Offensivfeuerwerk ab. Immer wieder drängte man die Gäste ins eigene Drittel zurück, doch versäumte man es zunächst, für weitere Tore zu sorgen. Sorgen musste man sich allerdings kaum machen, dass sich dies rächen könnte. Die Defensive stand sicher, und kam doch einmal etwas durch, so war da immer noch Goalie Kai Fischer. Nach 26 Minuten waren die Gastgeber wieder erfolgreich. Tim Donnelly überwand John mit einem fulminanten Schlagschuss von der blauen Linie zum 3:0. Und nur knapp zwei Minuten später war es Zbynek Marak, der John erneut bezwingen konnte.

Im letzten Drittel dauerte es nur 45 Sekunden, ehe auch Vegelahn, der nun im Berliner Tor stand, hinter sich greifen musste. Dusan Halloun war hierfür verantwortlich. Nur weitere fünf Minuten später sorgte Thomas Korte für den nächsten Drachentreffer. Den Schlusspunkt setzte der Mann, der den Torreigen auch eröffnete, Rumid Masche erzielte in der 50. Spielminute den 7:0-Endstand.

Tore: 1:0 (7:06) Masche (Marak, Otte), 2:0 (15:19) Müller (Halloun, Geist/5-4), 3:0 (25:17) Donnelly (Halloun, Müller/5-4), 4:0 (28:19) Marak (Korte, Noob), 5:0 (40:45) Halloun (Müller, Nickel), 6:0 (45:42) Korte (Halloun, Noob), 7:0 (49:43) Masche (Marak, Otte). Strafen: Erfurt 18, Berlin 16. Zuschauer: 440.

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