Revanche geglückt

Chemnitz heißt nun ERVChemnitz heißt nun ERV
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Den Wild Boys Chemnitz gelang vor erneut weit über 200 Zuschauern gegen den EC Erkersreuth die Revanche für die Niederlage aus dem Hinspiel. Am Ende gewannen die Chemnitzer verdient mit 6:4 (2:0, 4:3, 0:1), auch wenn man beruflich und krankheitsbedingt auf Hrbek, Richter und Maskarinec verzichten musste.

Von Anfang an wollten die Chemnitzer Druck auf das Gästegehäuse machen. Doch zwei Strafen brachten die Gastgeber frühzeitig in eine unnötige 3 gegen 5 Unterzahlsituation. Wer nun dachte die Gäste würden dies nutzen sah sich getäuscht. Die Erkersreuther waren gerade dabei sich im Chemnitzer Drittel festzusetzen da nutze Steffen Schwarz ein schlechtes Abspiel zu einem Break und vollendete zum 1:0 (5.). Weitere Strafen auf beiden Seiten sorgten für Platz auf dem Eis, nur so recht nutzen wollte den keiner. So waren es dann wieder die Wild Boys, die eine Unterzahlsituation durch Kevin Geier zum 2:0 (16.) zu nutzen wussten.

Nach der Pause erwischten die Chemnitzer dann einen guten Start und erhöhten innerhalb von nicht einmal drei Minuten durch Treffer von David Seidl (21.), Sebastian Hammer (22.) und Eric Nicolai (23.) auf 5:0. Darauf hin verließ der Gästegoalie entnervt seinen Kasten und machte für den zweiten Keeper Platz. Mitte des zweiten Drittels kamen die Gäste besser ins Spiel. Zunächst gelang Sascha Gröger der erste Treffer der Erkersreuther, doch Marco Kanow konnte den alten Abstand wiederherstellen. Treffer von Oliver Gärtner (36.) und Sebastian Wagner (37.) erwischten den eingewechselten Nino Jistel im Chemnitzer Kasten doch recht kalt und machten das Spiel nun wieder spannend. Im Schlussdrittel waren es vor allem die Erkersreuther, die versuchten noch etwas zu reißen. Schnell schafften sie durch Sascha Gröger den vierten Treffer, der auch der letzte des Tages sein sollte. Schon am nächsten Sonntag empfängt dann um 18:30 Uhr mit den Ice Rebels Waltershausen den aktuellen Thüringenmeister.