„Respekt, aber keine Angst“

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Endlich ist es soweit, am Freitag ab 20 Uhr starten die Harzer Wölfe in die neue Regionalliga-Saison. Kurz vor dem Auftaktderby im heimischen Wurmbergstadion gegen den EC Wedemark Farmers stand Wölfe-Coach Dirk Heckmann im Interview Rede und Antwort.

Frage: Nach fast zweieinhalb Monaten Vorbereitung mit etlichen Spielen geht es am Freitag endlich los. Wie groß ist bei dir und der Mannschaft das Kribbeln und die Ungeduld, endlich loszulegen?

Heckmann: Sehr, sehr groß! Wir haben im Training intensiv auf den Start hingearbeitet und jeder will nun einen super Job machen. Die Stimmung im Team stimmt. Daher war es schade, dass das Spiel in Wolfsburg ausgefallen ist.

Frage: Wie würdest du den Charakter des Teams beschreiben?

Heckmann: Wir brauchen natürlich Teamspirit. Die Kameradschaft ist super. Wie die „Alten“ etwa den „Jungen“ helfen oder die gute Aufnahme der Gastspieler, das passt und stimmt mich sehr positiv. Das Team hat einen guten Charakter, den Teamgeist brauchen wir aber auch, um erfolgreich zu sein.

Frage: Wie lautet das Ziel, zunächst bis Januar, dann für die gesamte Saison?

Heckmann: Wir wollen so weit wie möglich Richtung Oberliga vorstoßen. Bis zum Jahreswechsel wollen wir in der Nordgruppe oben mitspielen, danach wird sich zeigen, was möglich ist.

Frage: Wie ist nach den Spielen gegen den ECC Preussen die Leistungsstärke der Ostgruppe einzuschätzen?

Heckmann: Das ist schwierig zu sagen, da auch die Vergleiche fehlen.

Frage: Was ist mit der Nordgruppe, wer sind die Favoriten?

Heckmann: Kann ich die Frage vielleicht beantworten, wenn wir gegen jeden gespielt haben? (lacht) Im Ernst, es ist extrem schwierig zu sagen, da wir praktisch keinen der Gegner kennen. Im Prinzip ist jeder Gegner schwierig, dass weiß auch meine Mannschaft. Wir werden jedes Spiel hellwach angehen müssen. Bei den Neuzugängen der Gegner waren kaum große Namen dabei, das muss aber nichts heißen. Bremerhaven ist mit den Förderlizenzspielern nicht zu unterschätzen, hat nun aber auch gegen Salzgitter verloren. Timmendorf hat viele junge Wilde im Kader. Wir haben Respekt vor den Mannschaften, aber keine Angst.

Frage: Wenn du dir für den Auftakt gegen die Wedemark etwas wünschen könntest, was wäre das?

Heckmann: Ein Sieg! (schmunzelt) Obwohl das kein Wunschdenken ist, sondern eher Realität. Die Jungs wissen, dass sie Freitag fit sein müssen und voll auf der Höhe. Einen Wunsch hätte ich aber: Ich würde mir viele Zuschauer und ein volles Stadion wünschen, und dass die Fans uns auch in schwierigen Phasen unterstützen und lautstark hinter uns stehen.