Rehabilitation beim Hamburger SV?

Verband wertet Abbruchspiel für AdendorfVerband wertet Abbruchspiel für Adendorf
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Am kommenden Wochenende haben die Heidschnucken nur eine Auswärtspartie zu absolvieren. Am Sonntag um 18.30 Uhr gastiert der Adendorfer EC in Hamburg-Stellingen. Nach zuletzt zwei deutlichen Niederlagen steht das Team von Trainer Lumir Mikesz in der Siegespflicht, wenn man zu den Top-Teams der Regionalliga Jord zählen möchte.

Vom Papier her scheint der Hamburger SV das richtige Team zu sein um sich zu rehabilitieren. Mit Alexander Schmidt, John-Darren Laudan, Alexandre Santos, David Rutkowski, Jonathan Pein und Robert Lappe haben im Sommer sechs Leistungsträger der vergangenen Saison den Verein verlassen. Doch die Hamburger haben nicht nur Abgänge zu verzeichnen. Mit Dominik Lumare konnte ein guter Stürmer verpflichtet werden, der unter anderem schon für Herne, Dortmund, Oberhausen und Dinslaken auf Eis ging. Ähnlich wie beim AEC setzt der HSV seit dieser Saison auf einen ausländischen Torwart. Renars Kazanovs spielte in der letzten Saison noch für HK Steevice in Lettlands zweiter Liga.

Besonderes Bauchkribbeln dürfte diese Partie für Adendorfs Stürmer John-Darren Laudan, Benjamin Garbe und Andrey Gorbenko, sowie Hamburgs Daniel Ossowski hervorrufen, denn diese vier Akteure spielen gegen ihren ehemaligen Verein. Gerade Adendorfs Top-Stürmer Andrey Gorbenko ist nach seiner Verletzung aus dem Hannover Spiel glücklich wieder rechtzeitig fit zu sein.

Die Spiele gegen den HSV liefen gerade in der letzten Saison alles andere als normal ab. Wertung für Hamburg nach dem ersten Spiel, Polizei-Großeinsatz beim zweiten Spiel in Hamburg sowie Spielabbruch und Polizeieinsatz beim Heimspiel der Heidschnucken in Adendorf. Für genug schlechte Presse wurde nach diesen Spielen zu häufig gesorgt und es bleibt zu hoffen, dass die neue Saison fast alles anders macht.

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