Regionalligaspieler machten den Unterschied

Chemnitz heißt nun ERVChemnitz heißt nun ERV
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Die Wild Boys Chemnitz mussten sich beim Leipziger Sachsenligateam mit 3:5 (2:2,1:1,0:2) geschlagen geben und rutschten in der Tabelle auf Platz vier ab. Für den verletzten Stammgoalie Jan Letzsch musste der erst 17-jährige Nino Jistel im Tor der Chemnitzer einspringen. Der EHC Fortuna Leipzig verstärkte sich mit den Regionalligaspielern der Blue Lions, Sebastian Kästner und Roman Nesrsta, was am Ende auch den Unterschied ausmachte.

In der neunten Minute war es Pavel Richter, der die erste Chemnitzer Überzahlsituation zur 1:0-Führung nutzte. Doch die Leipziger zeigten sich wenig beeindruckt und erzielten durch Roman Nesrsta in der zwölften Minute den Ausgleich. Nicht mal zwei Minuten später brachte Roland Hülse sein Team zum ersten Mal in Führung. Aber die Chemnitzer hielten das Spiel offen und glichen durch Petr Hrbek (16.) zum verdienten 2:2-Pausenstand aus. Auch im Mittelabschnitt blieb das Spiel spannend und Chemnitz verzeichnete weiter Chancen. So traf Petr Hrbek nur den Pfosten des Leipziger Kastens. Gleich nach diesem Pfostenkracher reagierten die Leipziger schneller und nutzen durch Sebastian Kastner die Konterchance um wiederum erneut in Führung zu gehen. Immer Gefahr laufend sich einen weitern Konter der Hausherren einzufangen, suchten die Chemnitzer den erneuten Ausgleich. Nach dem vielleicht schönsten Spielzug der Chemnitzer war es Pavel Richter, der nach Zuspiel von David Nicolai das 3:3 markierte. Im Schlussabschnitt machten die Leipziger schließlich den Sieg perfekt.

Tore: 0:1 (8:28) Richter (Hedman, Pal/5-4), 1:1 (11:09) Nesrsta (Böttger, Wustig), 2:1 (12:57) Hülse (Glasl, Kastner), 2:2 (15:20) Hrbek (Richter, Nicolai,D.), 3:2 (24:11) Kastner (Hofmann), 3:3 (37:04) Richter (Nicolai,D., Kanow), 4:3 (41:45) König (5-3), 5:3 (54:27) Kastner (Hülse). Strafen: Leipzig 16, Chemniz 16.

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