Preussen steigen auf – Finale gegen Grefrath

Preussen steigen auf – Finale gegen GrefrathPreussen steigen auf – Finale gegen Grefrath
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Von der ersten Sekunde an merkte man den Krefeldern den Siegeswillen an. Bergisch Gladbach wurde von Beginn an unter Druck gesetzt und konnte sich nur hin und wieder aus der eigenen Verteidigungszone befreien. Die Preussen agierten sehr diszipliniert und treffsicher und ließen ihrem Halbfinalgegner nicht den Hauch einer Chance. Auch die gut 30 mitgereisten Preussenfans gaben ihr übriges hinzu, peitschten die Jungs bis zum Stimmverlust nach vorne.

Direkt nach dem Eröffnungsbully nahm der Preussenzug mächtig an Fahrt auf und drückte auf das schnelle Führungstor. Doch fürs Erste blieb der bergische Goalie Sieger. In der sechsten Spielminute hob der Schiedsrichter das erste Mal den Arm. Ein Treffer von Andre Wagner fand jedoch wegen Torraumabseits keine Anerkennung. Die Preussen ließen sich aber von dieser Entscheidung nicht aus der Ruhe bringen und spielten ihr Powerplay einfach weiter. Gleiches Powerplay, gleicher Spielzug und wieder hämmerte Andre Wagner den Puck in die Maschen und der Treffer zählte. Das war die 1:0-Führung für die Preussen. Die Realstars bis dahin mit keiner nennenswerten Aktion. Immer wieder waren es die Preussen, die schnell vor dem Tor der Bergischen auftauchten und Felix Zerbe unter Dauerstrom hielten. Die zwölfte Spielminte brachte dann die erste Strafe gegen die Preussen. Aber diese sollte anders verlaufen als die Gastgeber sich das vorgestellt hatten. Andre Wagner beruhigte das Spiel kurz hinter dem Tor, spielte auf den davon eilenden Felix Huber und der passte im allerletzten Moment auf den mitgelaufenen Sascha Drehmann und es stand 2:0 für die Preussen. Dieses Ergebnis änderte die ganze Situation des Spiels. Bergisch Gladbach musste jetzt wieder mitspielen und konnte sich nicht mehr auf reines Verteidigen beschränken. Die Realstars spielten wie gelähmt. Nur fünf Minuten nach dem zweiten Treffer ging es wieder schnell in Richtung Gladbacher Tor. Patrick Berger auf Marco Hellwig, der sah den besser positionierten Matthias Wodrich. Der Spielstand lautete nun 3:0.

Das zweite Drittel begann mit einem Powerplay für die Preussen, denn nach Ende des ersten Drittels bekam Marius Dunkel noch eine Zwei-Minuten-Strafe wegen hohen Stocks. Auch in diesem Powerplay ließen sich die Preussen nicht zweimal bitten. Pavel Mann bediente Robert Schubert und der ließ dem Goalie mit dem 4:0 keine Chance. Nur kurze Zeit später dann aber der erste nennenswerte Angriff der Bergischen, der mit dem 1:4-Anschlusstreffer von Marius Dunkel abgeschlossen wurde. Die 31. Spielminute brachte den Preussen erneut ein Powerplay. Doch es dauerte bis kurz vor Ablauf dieser Strafe, ehe der Puck zum 5:1 im Netz zappelte. Wasja Steinborn und Pavel Mann setzten Christian Schlesiger mustergültig in Szene, der keine Mühe hatte, den Puck einzuschieben. Keine fünf Minuten später wieder ein Überzahlspiel für die Preussen. Christian Perlitz schickte Jeromé Franzen auf die Reise und der netzte mit seinem Schlenzer über die Fanghand zum 6:1 ein.

Kai Arkuszewski erhöhte in der 49. Spielminute auf 7:1 und brach Bergisch Gladbach damit endgültig das Genick. Kurz vor dem Ende der Partie erhöhte Jeromé Franzen innerhalb von 26 Sekunden mit zwei weiteren Treffern auf 9:1. Damit steht der Aufstieg bereits fest. Im Finale gegen die Grefrather EG geht es noch um die NRW-Liga-Meisterschaft. Los geht es mit dem Hinspiel am Samstag, 26. März, 19 Uhr in Grefrath, ehe die Entscheidung am Sonntag, 27. März, 19 Uhr in der Krefelder Rheinlandhalle fällt.

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