Preussen sind zurück

Vorteil PreussenVorteil Preussen
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Mit einem klaren 8:1 (0:1, 4:0, 4:0)-Sieg gegen den Erzrivalen der letzten Jahre, den Wölfen aus Schönheide, unterstrich der ECC Preussen Juniors Berlin eine klare Leistungssteigerung in den letzten Spielen. Mit diesem Sieg rücken die Preussen auf Platz vier in der Tabelle vor und am Sonntag in Erfurt gilt es, mit einem Sieg diesen Tabellenplatz zu festigen.

Nach den klaren Siegen in den Pokalspielen gegen Adendorf mit 9:0 und in Timmendorf mit 5:2 war bereits ein Aufwärtstrend bei den Preussen sichtbar, wir berichteten. Zu Beginn des Spieles taten sich die Preussen gegen die Wölfe dann doch sehr schwer, bereits nach gut drei Minuten gingen die Wölfe durch ihren Spielertrainer Daniel Jun in Führung, die Abwehr der Preussen machte dabei nicht den besten Eindruck. In der Folge konnte man die Strafzeiten auch mit einer 5:3-Überzahl der Wölfe gut überstehen und so endete das Drittel mit der knappen Führung der Gäste.

In der Pause muss wohl Trainer Awizus die richtigen Worte gefunden haben, nach nur einhundert Sekunden des zweiten Drittels erzielte Patrick Neugebauer den Ausgleich und in der 24. Minute traf Geburtstagskind Jan Schertz sogar zur 2:1-Führung. Die Vorentscheidung mit sogenannten Hundertprozentigen vergaben Kapitän Kay Hurbanek und Philip Reuter mit einem Penalty. Mit einer schönen Kombination konnte in der 35. Minute Stefan Leciejewski die Vorlage von Aleksandrs Fadejews und Philip Reuter zur 3:1-Führung für die Preussen verwandeln. Dann doch die Vorentscheidung in der 36. Minute, Max Janke nutzte eine Überzahl der Preussen zur 4:1-Führung und mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause.

Im letzten Drittel gewannen die Preussen trotz einiger Strafzeiten die Oberhand im Spiel und Jan Schertz machte sich mit seinem zweiten Treffer ein weiteres Geburtstagsgeschenk in der 49. Minute. In der Folge konnten sich dann noch Aleksandrs Fadejews, Lino Werner und Dave Simon in die Torschützenliste der Preussen eintragen und den klaren Sieg mit 8:1 sicherstellen.

Mit guten Leistungen und frechem Einsatz konnten auch wieder die Junioren Jentzsch, Krüger, Janke und Niedermeyer auf sich aufmerksam machen und so war die Entscheidung des Vorstandes doch wohl sehr sinnvoll, die jungen Spieler in den Kader einzubauen. Sorgen bereiten allerdings die Zuschauerzahlen, die echten Fans sind zwar immer vertreten und sorgen für gute Stimmung, doch insgesamt waren es nur 289 Zuschauer die am Freitag den Weg ins Erika-Hess-Eisstadion fanden, diese Zahl bringt nicht gerade ein lächeln in das Gesicht der Schatzmeisterin.

Das nächste Heimspiel der Preussen findet wegen einer Eiskunstlaufveranstaltung erst am 12. Dezember gegen die Jonsdorfer Falken statt, doch alle Preussenfans haben die Gelegenheit, im Rahmen der Eröffnungsfeier für Hangar 3 auf dem Flughafen Tempelhof die Mannschaft am 5. Dezember in der Zeit von 16 bis 19 Uhr hautnah zu erleben. Mit den Spielern Fotos machen und Autogramme sammeln, oder gar beim öffentlichen Lauf mit den eigenen Schlittschuhen einige Runden auf dem neuen Eisparkett zu drehen dürfte viel Spaß bringen.

Tore: 0:1 (3:09) Jun (Jenka), 1:1 (21:40) Neugebauer (Hurbanek, Scholz), 2:1 (23:40) Schertz (Neugebauer, Scholz), 3:1 (34:25) Leciejewski (Fadejews, Reuter), 4:1 (35:47) Janke (Leciejewski), 5:1 (48:03) Schertz (Konietzky, Hurbanek), 6:1 (54:34) Fadejews (Konietzky), 7:1 (55:07) Werner (Fadejews, Konietzky), 8:1 (57:36) Simon (Werner, Konietzky). Strafen: Berlin 26, Schönheide 12 + 10 (C.Müller) + 10 (Heumann). Zuschauer: 289.