Preussen bleiben Regionalligist

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Der ECC Preussen Juniors Berlin hat es nun auch offiziell bestätigt. Die Charlottenburger bleiben trotz des sportlichen Aufstiegs in der Regionalligst Ost, verzichten auf einen Start in der – mangels genügender Nord-Vereine – gesamtdeutschen Oberliga. Wie der Vorstand erklärt sah sich der ECC „gezwungen, in den sauren Apfel zu beißen und auf den Aufstieg in dieses seelenlose, blutleere Ligenkonstrukt zu verzichten“, fanden die Berliner klare Worte. „Durch die nach wie vor ungeklärte Hallensituation, die uns Planungen und mittlerweile auch die zukünftige Arbeit erheblich erschweren, können wir nicht verantworten, auch noch ein

Oberliga-Abenteuer mit weiteren ungeklärten Strukturen auf die schwierige Situation draufzusatteln.“

Auch in Bezug auf den Berliner Landesverband und die Stadt Berlin werden die Preussen deutlich. „In den Fragen zur Hallensituation fühlen wir uns vom Senat im Stich gelassen und vom BEV nicht optimal vertreten; in der Frage der Ligenstruktur kann die ESBG nicht das bieten, was für ein nachhaltiges Wirtschaften und

ein sportlich ernstzunehmendes Konzept spricht. Wir sehen uns unserem Verein und dem Nachwuchskonzept so nachhaltig verpflichtet, dass wir uns auf kein Glücksspiel einlassen können. Der erneute Antritt in der Regionalliga ist gewiss sportlich kein Fortschritt, aber nur so können wir die positive Entwicklung des Vereins konsolidieren“, heißt es in der Mitteilung des Verein.

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