Preussen bezwingen MeisterECC Preussen Berlin

Preussen bezwingen MeisterPreussen bezwingen Meister
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Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit. In den ersten beiden Dritteln lief nicht viel zusammen: Obwohl spielerisch überlegen, musste man das erste Drittel verloren geben. Die Gastgeber zogen sich in ihre Abwehrzone zurück und lauerten auf Konter. Preussen war noch nicht im Spiel. Kein geordneter Spielaufbau, jeder wollte den „Blueliner“ geben und nach hinten unkonzentriert, so ging es mit einem Rückstand in die erste Pause

Im Mittelabschnitt kaum Besserung. Marcel Hermle und Jaro Seemann versuchten immer wieder Struktur ins Spiel zu bringen. Mehr als ein 1:1 sprang dabei jedoch nicht heraus. Also ging es mit einem 1:2-Rückstand in die letzte Pause. Wie gesagt, spielerisch überlegen, aber zu unkonzentriert im Spielaufbau.

Im Schlussabschnitt drehten die Preussen mächtig auf und zeigten, was in der Mannschaft steckt. Innerhalb von 60 Sekunden wurde das Spiel gedreht und auf der Anzeigetafel leuchtete ein 2:3, ganz nach dem Geschmack der mitgereisten Fans. Jetzt lief der Puck und die Charlottenburger spielten mit nunmehr völlig überforderten Gastgebern Katz und Maus. Vier weitere Treffer schraubten das Endergebnis auf 7:2. Ein auch in dieser Höhe völlig verdienter Sieg gegen den Meister der Regionalliga Ost. In die Torschützenliste trugen sich dreimal Jaro Seemann, zweimal Marcel Hermle sowie Phillipp Grunwald und Richard Jansson ein.

Goalie Patrick Hoffmann machte einen guten Job. Scotty Niedermeyer dirigierte die Abwehr mit viel Übersicht und dem nötigen Schuss Abgeklärtheit. Die Abteilung Attacke verfügt über genügend Alternativen, wobei ein Philip Reuter, welcher dienstlich verhindert war, dem Spielaufbau, insbesondere in den ersten vierzig Minuten gut zu Gesicht gestanden hätte.

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