Premiere: Erstes Spiel gegen Troisdorf

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Das drittletzte Spiel in der Oberliga-Aufstiegsrunde bestreiten die Roten Teufel Bad Nauheim am kommenden Sonntag, 11. März, um 18:30 Uhr im heimischen Colonel-Knight-Stadion gegen den EHC Troisdorf. Diese Partie bedeutet für die Kurstädter das einzige Match an diesem Wochenende, und nachdem man auch am vergangenen Sonntag spielfrei war, sollte man also mit vollen Kräften ans Werk gehen können.

Sofern die Hessen ihre noch ausstehenden drei Spiele (zweimal Troisdorf, einmal Dinslaken) gewinnen, haben sie aus eigener Kraft die Play-offs geschafft. Gegen den Drittletzten Troisdorf demnach eine vom Papier her einfache Aufgabe, „aber solche Spiele sind die schwersten, wenn man das Match bereits im Kopf als gewonnen abgehakt hat“, sagte Alleingesellschafter Wolfgang Kurz in dieser Woche. Von daher war es vor allem Trainer Michael Eckerts Aufgabe, sein Team auf dieses wichtige Match mental vorzubereiten. „Die Jungs müssen genauso engagiert und motiviert in die Partie gehen wie zuletzt gegen Mannheim oder Neuss“, sagt der Coach, der sich am letzten Sonntag das Spiel Troisdorf gegen Iserlohn angesehen hat, um gegen den bislang noch unbekannten Gegner vorbereitet zu sein.

Der EHC Troisdorf hat keine Chancen mehr auf die Play-offs, will sich aber gegen den Favoriten anständig aus der Affäre ziehen. Vom spielenden Personal her dürften den meisten Bad Nauheimer Fans nur wenige Akteure der Dynamites bekannt sein, mit den Deske-Brüdern Bernd (Trainer) und Jörg (Stürmer) kennt möglicherweise noch der ein oder andere die früheren Schalker bzw. Limburger aus der 2. Bundesliga. Ansonsten verfügt das Team über einen gesunden Mix von erfahrenen und jungen Spielern, und nicht umsonst erreichte die Mannschaft als Fünfter der NRW-Liga die Endrunde. In dieser setzte es bislang aber einige teils herbe Niederlagen, so unterlag man zum Beispiel in Neuss mit 2:10 oder zu Hause Grefrath mit 2:5. Aber es waren auch überraschende Ergebnisse dabei wie der 7:6-Heimsieg vergangene Woche gegen den Mannheimer ERC.

Sollten die Roten Teufel die Play-offs erreichen, wovon alle Beteiligten natürlich fest ausgehen, so haben die Verantwortlichen ein besonderes Angebot für die Auswärtsspiele im Programm.

Die GmbH möchte sich bei den Fans für ihre Unterstützung bedanken und organisiert für die Fans der Roten Teufel Fanbusse zu den Auswärtsspielen, die zum Selbstkostenpreis angeboten werden. Egal, wohin die Fahrt geht, kostet der ganze Spaß somit 19 Euro pro Person inklusive Eintrittskarte (Stehplatz). Für Sitzplätze wird ein Zuschlag von 2,50 Euro erhoben. Diese Preise können allerdings nur gehalten werden, wenn die Busse mit mindestens 50 Personen voll besetzt sind.


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