Pokalsieg in Timmendorf

Piranhas laden zur PartyPiranhas laden zur Party
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Die Rostock Piranhas reisten mit einigen grippegeschwächten Spielern und 130 Fans im Gepäck zum EHC Timmendorfer Strand und feierten im Nordost-Pokal einen 11:4 (1:3, 6:1, 4:0)-Erfolg.

Von Beginn an legten die Beachboys ein rasantes Tempo vor und das, obwohl sie selber nur mit zwei Reihen antraten. Dieses Tempo schockierte die Piranhas und es waren noch nicht einmal zwei Minuten gespielt und schon stand es 2:0 für die Hausherren. Immer noch keine richtige Ordung in den Reihen der Gäste und es folgte der dritte Treffer der Gastgeber. Die Piranhas waren nun bemüht die Ordnung herzustellen, die Zweikämpfe anzunehmen und eine vernünftige Abwehrarbeit abzuliefern. Lohn dieser Arbeit war noch im ersten Drittel der Anschlusstreffer.

Bis dahin ein Spiel auf richtig hohen Niveau, doch schon hier viel Kopfschütteln bei der Zuschauern über die Leistung des Schiedsrichters.Mal erfolgte ein Pfiff für eine recht harmlose Aktion, dann widerum erfolgte kein Pfiff für eine rüdes Foul und die Spieler konnten sich somit nicht auf die Arbeitsweise des Schiedsrichters einstellen.

Das zweite Drittel begann sehr kurios, denn nach 20 Sekunden erzielten die Gastgeber ihren vierten Treffer. Die Anwort der Gäste aus Rostock folgte jedoch promt und nach weiteren zehn Sekunden erzielten auch sie einen Treffer. Von nun machten die Gastgeber einen großen Fehler, denn sie versuchten weiterhin das Tempo hoch zuhalten und gleichzeitig sehr körperbetont zu spielen. Die Folge: Strafen über Strafen. Diese personelle Überlegenheit nutze ein Mann immer wieder für sich aus: Vjatcheslav Koubenski. Er leitete immer wieder Angriffe ein – oder schloss sie selbst ab. So ging Rostock mit 6:4 in Führung. Bis der siebte Rostocker Treffer fiel, sollte aber noch jede Menge auf dem Eis passieren. Knapp zwei Minuten vor der Drittelpause nahm der Timmendorfer Trainer seine Mannschaft vom Eis, denn er fühlte sich vom Schiedsrichter benachteiligt. Danach ging es jedoch weiter und mit 7:4 aus Rostocker Sicht in die Pause.

Im letzten Drittel passierte nicht mehr viel, denn auf der Timmendorfer Bank waren kaum noch Spieler, da viele verletzt waren oder Strafen bekamen. Als Folge des Ganzen wurde das für Sonntag geplante Rückspiel in Rostock auf Freitag, 20. November, um 20 Uhr verlegt. Die Karten für den 8. November behalten ihre Gültigkeit für den 20. November. Sie können aber auch für das Spiel am 15. November gegen Langenhagen oder für das Spiel am 29. November gegen Wedemark verwendet werden.

Tore: 1:0 (0:53) Timo Wassermeier (Christian Herrmann, Alexandre Santos), 2:0 (1:39) Marcus Klupp (Patrick Saggau), 3:0 (9:49) Jason Horst (Moritz Meyer), 3:1 (16:09) James Travena-Bown (Karol Bartanus, Ralf Herbst), 4:1 (20:20) Korbinian Witting (Marcus Klupp, Patrick Saggau), 4:2 (20:40) Thomas Dreischer (Jens Stramkowski), 4:3 (27:06) Karol Bartanus (Vjatcheslav Koubenski), 4:4 (29:11) Vjatcheslav Koubenski (Aaron Reckers, Jens Stramkowski), 4:5 (32:12) Aaron Reckers (Jürgen Brümmer, Vjatcheslav Koubenski), 4:6 (37:08) Aaron Reckers (Thomas Dreischer, Vjatcheslav Koubenski), 4:7 (38:27) Aaron Reckers (Thomas Dreischer, Vjatcheslav Koubenski), 4:8 (45:06) Kevin Nighbert (James Travena-Bown), 4:9 (50:40) Jens Stramkowski (Dreischer, Karol Bartanus), 4:10 (53:07) Vjatcheslav Koubenski (Karol Bartanus, Thomas Dreischer), 4:11 (55:42) Thomas Dreischer (Bartanus, Jens Stramkowski).

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