Pokalrunde beginnt mit Murray-Comeback

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Zwei schwere Aufgaben haben die Harzer Wölfe an diesem Wochenende zu bestreiten. Am Freitag ist der EHV Schönheide zu Gast im Wurmbergstadion, Beginn ist um 20 Uhr. Am Sonntag müssen die Wölfe dann zum aktuellen Spitzenreiter reisen. Ab 17 Uhr steht in Leipzig das Duell mit den Blue Lions an.

Natürlich ist das Hauptthema dieser Tage das bevorstehende Comeback von Doug Murray im Harzer Eishockeytrikot. Doch bei aller berechtigter Euphorie darf der Blick auf die Gegner des Wochenendes nicht fehlen. Da ist zum einen der Rivale am Freitag: Der EHV Schönheide gibt seine Visitenkarte im Wurmbergstadion ab – und zwar mit der Empfehlung von drei Siegen in Folge. Rostock, Halle und Erfurt hatten zuletzt das Nachsehen gegen die Wölfe aus dem Erzgebirge.

Stark verbunden mit dem Aufschwung des Tabellensechsten ist Benjamin Grunewald. Der junge Torwart wechselte erst kürzlich zum EHV und scheint der Abwehr endlich die nötige Stabilität und Ruhe zu geben. Im Angriff steht mit Daniel Jun der überragende Topscorer der Liga in Reihen der Schönheider. Zusammen mit Miroslav Jenka bildet er ein extrem torgefährliches Duo. Doch auch auf Robert Kase und Routinier Holger Mix muss die Harzer Defensive aufpassen. Offensivstarker Abwehrchef im Team von Gästetrainer Andreas Bentenrieder ist Sven Schröder. In den bisherigen zwei Heimspielen der Harzer Wölfe gegen ihre Namensvetter aus Schönheide gab es zwei knappe Erfolge. Auch diesmal sollen die Punkte im Harz bleiben und so für eine gelungene Rückkehr Murrays sorgen.

Am Sonntag steht für die Wölfe der schwere Gang zu Spitzenreiter Leipzig auf dem Programm. Dass die Harzer dort aber alles andere als chancenlos sind, beweisen die bisherigen Ergebnisse gegen die Messestädter. Drei Mal behielten die Wölfe in dieser Saison schon die Oberhand, nur einmal siegten die Blue Lions. Die Spiele waren dabei jeweils äußerst knapp und dramatisch. Gegen die kompakte Leipziger Mannschaft um Topscorer Florian Eichelkraut und Abwehrroutinier Esbjörn Hofverberg wird besonders die Defensive der Wölfe gefordert sein.

Die beiden Wochenendpartien bilden übrigens den Auftakt in das letzte Saisondrittel. Als besonderer Anreiz werden die Spiele zusätzlich zur normales Tabelle in ein gesondertes Pokal-Ranking eingebunden. Neben der zusätzlichen Motivation eines Titels winkt dem Gewinner dieser Pokalrunde auch ein Preisgeld. Ein Zubrot, das natürlich jede Mannschaft der Liga gerne einstreichen würde.

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