Play-off-Platz rückt in weite Ferne

4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger
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Beim Auswärtsspiel in Dinslaken haben sich die Grefrather Nierspanther nicht gerade mit Ruhm bekleckert und unterlagen mit 2:5. Man war zwar in einer insgesamt sehr schwachen Partie in der Anfangsfase überlegen, doch konnte man wie so oft diese Überlegenheit nicht in Zählbares ummünzen. Die Panther hatten in den ersten 15 Minuten ein spielerisches Übergewicht, auch wenn sie dabei sehr nervös agierten. Dadurch wurde auch vor dem Tor viel zu hektisch agiert und so war es fast schon bezeichnend, dass ein Fehler in der Hintermannschaft den Gegner in Führung brachte. Die Panther bekamen die Scheibe nicht aus der Verteidigungszone und Derek Picklyk ließ sich nicht zweimal bitten und schob zum 1:0 für die Hausherren ein. GEC-Schlussmann Christian Lüttges, der an diesem Abend annährend Normalform erreichte, war bei diesem Treffer machtlos.

Auch am zweiten Tor der Kobras nur wenige Sekunden später war der Keeper unschuldig. Wieder war es Derek Picklyk, der eine Unordnung in der Grefrather Abwehr zum 2:0 nutzen konnte. Von nun an lief bei den Panthern nichts mehr zusammen. Völlig verunsichert konnte man den 0:2-Rückstand in die Pause retten.

Carsten Reimann gelang zwar in der 22. Spielminute der Anschlusstreffer zum 1:2, doch danach lief weiter nichts zusammen. Die Kobras zeigten zwar auch eine schwache Partie, nutzen aber die sich ihnen bietenden Chancen. So zog Dinslaken durch Henri Marcoux und Sebastian Leverenz auf 4:1 davon. Trotz zahlreicher Überzahl-Situationen gelang es den Panthern nicht, ein vernünftiges Powerplay aufzubauen, auch die Pässe fanden nur selten ihr Ziel. Zwar versuchten die Gäste sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen, dennoch endeten diese Aktionen meist sehr unglücklich.

Einzig im letzten Drittel war ein Aufbäumen auf Seiten der Panther zu erkennen. Doch zu diesem Zeitpunkt war die Partie bereits entschieden. Zwar konnten die Panther in der 44. Minute durch Sergej Hatekevitch noch einmal auf 2:4 verkürzen, doch erneut Henri Marcoux stellte in der 50. Spielminute den alten Abstand wieder her.

Tore: 1:0 Picklyk (Marcoux, Stetch), 2:0 Picklyk (Marcoux, Eul), 2:1 Reimann (Linda, Hatkevitch), 3:1 Marcoux (Stetch, Picklyk), 4:1 Leverenz (Oesterreich, Spauszus), 4:2 Hatkevitch (Perlitz, Brux), 5:2 Marcoux (Stetch, Picklyk). Strafen: Dinslaken 30, Grefrath 20. Zuschauer: 233.