Piranhas gewinnen gegen Minikabinencrew der Jets

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Im vorletzten Testspiel vor dem Start in die Punktspielsaison bezwangen die Rostock Piranhas die Langenhagen Jets mit 12:4 (3:2, 6:1, 3:1). Langenhagen war kurzfristig für die Blue Leipzig Leipzig eingesprungen. Bei dem klaren Ergebnis muss man erwähnen, dass die Jets nur mit zwölf Spielern angereist waren. So musste Coach Bruce Keller selbst die Schlittschuhe schnüren und in der Verteidigung aushelfen.

Die Piranhas setzten gleich in der dritten Minute mit einem Pfostenschuss in Überzahl ein erstes Achtungszeichen. Das erste Tor in der Partie fiel aber für die Gäste in der fünften Minute durch Jeffrey Keller. Sein Schlenzer von der blauen Linie schlug überraschend im rechten oberen Winkel zum 1:0 ein. Rostock konnte aber nur eine Minute später durch Stratmann den Ausgleich erzielen. Die Piranhas kombinierten vor dem gegnerischen Tor und versuchten die kompakt stehende Abwehr der Jets auszuspielen. Aus den Kombinationen ergab sich dann in Überzahl das 2:1 für die Piranhas durch Reckers. Langenhagen versuchte durch schnelle gefährliche Konter zum Erfolg zu kommen. Die meiste Zeit waren sie aber im ersten Drittel mit Verteidigen beschäftigt. So dauerte es dann bis zur 18. Minute, ehe Koubenski in Unterzahl einen Abpraller vom Torwart für die Gastgeber zum 3:1 verwandeln konnte. Langenhagen gelang aber 90 Sekunden vor der Pause durch einen schönen Schuss ins lange Eck durch Marc Keller der Anschlusstreffer. Die Piranhas hatten im ersten Drittel viele Tormöglichkeiten, scheiterten entweder am gut aufgelegten Torwart Lenz oder der Verteidigung. Langenhagen hatte nur sehr wenige Chancen, war aber vor dem Tor effektiver.

Im zweiten Drittel drehten dann die Piranhas auf und nutzten ihre Kombinationen vor dem Tor aus. So konnte Kapitän Jens Stramkowski bereits nach 37 Sekunden auf 4:2 erhöhen. Nach einem Doppelschlag der Piranhas in der 24. Minute stand es bereits 6:2. Das 7:2 durch Kevin Nighbert beantworteten die Jets postwendend mit dem 7:3. Tore von Stratmann und Trevena-Brown stellten dann nach 40 Minuten das 9:3 her. Die Piranhas konnten zwischen der 30. und 35. Minuten zwei 3:5 Unterzahlsituationen unbeschadet überstehen.

Im letzten Drittel mussten dann beide Teams den 21 Grad in der „Eis“-halle Schillingallee Tribut zollen. Die Gastgeber versuchten weiter zu kombinieren und die Gäste durch schnelle effektive Konter zum Erfolg zu kommen. Beide Teams spulten ihr Pensum ab und so ging das letzte Drittel mit 3:1 an die Gastgeber.

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