Phoenix nimmt Hürde in Aachen

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In der Anfangsphase beschnupperten sich beide Teams ein wenig und es gab auch auf beiden Seiten auch einige schöne Torschüsse, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Ab der neunten Minute erhöhte das Team von der Niers die Schlagzahl und nahm das von Marc Metz gehütete Tor der Grizzlies ins Visier. In der zwölften Minute gab es dann auch einen sehr schönen und schnellen Angriff der GEG. Fabian Staudt bediente Lukas Bisel und dessen genaues Zuspiel verwandelte Carsten Reimann eiskalt zum 1:0 für Grefrath. Die Grizzlies wollten schnell den Ausgleich und liefen prompt in den nächsten Konter der GEG. Karl Stetz und Christoph Köster hatten die Scheibe mit Tempo vor das Gehäuse des Tabellenführers getrieben und die Vorlage vollstreckte Jan Stockenschneider zum 2:0. Zwölf Sekunden vor der Pause verkürzte Keven Schmitz auf 1:2.

Aus Sicht der GEG war man mit dem Spiel natürlich nicht zufrieden, auch wenn einige Akteure fehlten. Die Unzufriedenheit merkte man dem Team aus Grefrath auch zu Beginn des zweiten Drittel's an, denn die Jungs von Karel Lang legten los wie die Feuerwehr. 35 Sekunden waren gerade gespielt, da hieß es 3:1 für den Phoenix. Dennis Holstein spielte seine ganze Schnelligkeit aus, überlief die Abwehr der Grizzlies und sein tolles Zuspiel schob Andreas Bergmann ins Netz. Die GEG war nun am Drücker und in der 26.Minute gab es einen Doppelschlag zu feiern. Zunächst leiteten Matthias Holzki und Carsten Reimann einen feinen Angriff ein. Am Ende kam Lukas Bisel an die Scheibe, marschierte im ICE-Tempo durch die Abwehrreihe der Grizzlies, und markierte das 4:1. 14 Sekunden später sah der Gastgeber den nächsten Angriff der GEG auf sich zu kommen. Sascha Schmetz und Dennis Holstein wirbelten durch die Verteidigungszone des AEV und Andreas Bergmann vollstreckte mit einem feinen Rückhandschuss zum 5:1 für das Team von der Niers. Das Spiel schien gelaufen, doch in der 36.Minute traf der Ex-Grefrather Patrick Büren zum 2:5. Im direkten Gegenzug hätte Dennis Holstein alles klar machen könne, doch Goalie Marc Metz entschärfte den tollen Sololauf vom Grefrather Stürmer mit einer unglaublichen Parade. So blieb es bis zur zweiten Sirene beim 5:2 für das Team von der Niers.

Im letzten Drittel kam der Gastgeber nochmal mit neuem Elan aus der Kabine und drückte vehement auf den dritten Treffer. Die Blau-Gelben verloren den Faden und das eigene Spiel wirkte zumindest in der Anfangsphase zerfahren. So musste der Anhang der GEG lange zittern, nämlich bis zur 53.Minute. Da ging nämlich Gästestürmer Andre Könitzer auf die Sünderbank und das nutzte Matthias Holzki, mit eine Schuss durch die Beine von Marc Metz, zum 6:2. Die Assistenten bei diesem Treffer waren Fabian Staudt und Sascha Schmetz. In der 57.Minute setzte sich Matthias Holzki erneut durch und wieder hatte AEV-Goalie Marc Metz keine Chance, der Phoenix erhöhte auf 7:2. Die Moral der Gastgeber stimmte aber, denn man schlug in der 57.Minute durch Christian Hamacher und in der 59. Minute durch Eugen Lemmer nochmal zurück und verkürzte somit auf 4:7. Den Schlusspunkt setzte aber das Team von der Niers. Jan Stockenschneider marschierte in der 60.Minute los, schaute sich die Situation vor dem Tor von Marc Metz an und vollstreckte sicher zum 8:4. Das war gleichzeitig das Endergebnis in diesem Spiel und der Phoenix steht zumindest bis zum Sonntagabend an der Spitze der NRW-Liga.


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