Pflichtsieg mit hohem Preis bezahlt – Icefighters wieder SpitzeSalzgitter Icefighters

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Gleich von Beginn an ging die Bewegung im Spiel Richtung Gästetor. Das war in dieser Saison schon öfter der Fall, und heute sollte es auch nur zwei Minuten dauern bis die Abwehrformation der Hamburger zum ersten Male geknackt war. Den Führungstreffer markierte Christian Pelikan.

Nur zwei Minuten später machte Karl-Arne Reiffen bereits das 2:0. Die Spielanteile gingen sehr deutlich an die Gastgeber, und nur selten gab es Entlastung der Crocos, die ein ums andere Mal an der erneut starken Defensive der Icefighters scheiterten. In der 16. Minute traf erneut C. Pelikan zum 3:0, bevor das Spiel deutlich an Härte zunahm. Innerhalb von nur vier Sekunden (!) gab es gegen die Hamburger zwei Spieldauerdisziplinarstrafen, wobei in der ersten Aktion Alex Pflüger verletzt wurde und das Spiel nicht fortsetzen konnte. In der zweiten Strafe musste ein Hamburger wegen hohem Stock mit Verletzungsfolge das Eis verlassen. Das bedeutete fast fünf Minuten doppelte Überzahl. Diese wurde von C. Pelikan und David Jasieniak zum 5:0-Pausenstand ausgenutzt (19.).

Der zweite Abschnitt war ähnlich geprägt wie der erste aufhörte. Mit zunehmender Härte und einigen Strafzeiten. Tore fielen in deutlicher Überlegenheit durch D. Jasieniak (24. Minute), K.A. Reiffen (25.) und C. Pelikan (31., 35.). Im Anschluss konnten die Crocodiles ein Überzahlspiel zum Anschlusstreffer nutzen (39.). Auf der Anzeigentafel stand zum Drittelende eine 9:1-Führung.

Der letzte Spielabschnitt war wie die vorherigen auch durch viele Fouls geprägt. Nicht wenige davon versteckt. So gab es in der 44. Minute erneut zwei Spieldauerstrafen, diesmal jedoch verteilt auf beide Mannschaften. Nachdem David Jasieniak einen Stockstich einstecken musste, platze ihm der Kragen und musste wegen des Revanchefouls ebenfalls den Gang in die Kabine antreten. Die Tore waren da fast schon Nebensache, es gab sie aber doch. Für die Gastgeber trafen A. Kiene (42., 59.), D. Zapfe (45.) und N. Blankschyn (49.). Aufgrund der hohen Feldüberlegenheit seitens der Salzgitteraner war der Gegentreffer in der 51. Minute nur Ergebniskosmetik.

In der Höhe verdient gewannen die Jungs von Radek Vit das Spiel und die erneute Tabellenführung, allerdings zu einem hohen Preis: Der Sperre gegen Jasieniak und der Verletzung von Alex Pflüger.

Trainer Radek Vit war bedingt zufrieden: „Der Sieg war auch in der Höhe absolut verdient. Wir haben das Spiel gemacht und den Hamburgern kaum Luft gelassen. Von daher bin ich damit zufrieden. Die Härte der Hamburger war jedoch unnötig, da war sicher einiges an Frust mit im Spiel. Nun müssen wir die Ausfälle kompensieren.“

Stürmer Maik Gatzka ist mit sofortiger Wirkung nicht mehr Teil der Regionalligamannschaft der TAG Salzgitter Icefighters. Auf diese Entscheidung einigten sich der Angreifer und die sportliche Leitung des Vereins am Mittwoch einvernehmlich. Gatzka absolvierte 63 Spiele für die Icefighters und erzielte dabei insgesamt 46 Treffer und 37 Vorlagen.


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