Pflichtsieg für die Bären

Der krönende Abschluss in Neuwied blieb ausDer krönende Abschluss in Neuwied blieb aus
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Es war keine Eishockey-Feinkost, die die 213 Zuschauer zu sehen bekamen. Die einen konnten nicht mehr, die anderen brauchten nicht mehr zu tun. So kann man das 4:12 (1:5, 0:4, 3:3) von Nordhorn gegen den EHC Neuwied umschreiben. Die Bullydogs mussten von Anfang an nicht nur auf ihren Trainer Dirk Rossbach, sondern auch auf Karel Horak und Timo Schreiber krankheitsbedingt verzichten. Bei Neuwied waren lediglich Dennis Kobe und Patrik Morys (beide gesperrt) nicht mit am Start.

Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, da erzielte Daniel Walther das 1:0. Nur weitere zwei Minuten später, der EHC spielte in Überzahl, erhöhte Tim Grundl auf 2:0. Neuwied hatte von Anfang an das Heft in der Hand. Überraschend dann in der achten Minute der Anschlusstreffer. Einen Querpass im Angriff der Bären nahm sich Marcel Wagner auf und rannte alleine auf Goalie Alexander Neurath zu, ließ ihm keine Chance und verkürzte auf 1:2. Unbeeindruckt ging es für Neuwied weiter. Als Gabriel Asbach in der elften Minute von der Strafbank zurück ins Spiel kam, wurde er sofort angespielt. Stephan Petry lief in der Mittel mit, erhielt den Puck von Asbach und erhöhte auf 3:1. Nordhorn fehlten bereits hier die Mittel dagegen zu halten. Jens Hergt hatte dann in der 17. Minute die große Möglichkeit sein Tor zu machen. Allerdings schoss er in die Fanghand des Torhüters und verpasste einen sicher geglaubten Treffer. Weiter ging es in der 19. Minute. Zunächst war es Willi Hamann, der erst ein Abspiel antäuschte um dann den Puck selbst einzuschießen. Direkt nach Wiederbeginn dann gleich das 5:1 durch Stephan Petry.

20 Sekunden waren gerade im zweiten Abschnitt gespielt, als Willi Hamann mit seinem zweiten Tor auf 6:1 erhöhen konnte. Für Goalie Marek Hanisz war das genug. Von nun an spielte Maik Holzke im Gehäuse der Bullydogs. Keine leichte Aufgabe für den Torhüter, da Nordhorn im zweiten Drittel weniger als insgesamt fünf Minuten komplett auf dem Eis war. Eine Strafe löste die nächste ab. So dauerte es bis zur 28. Minute, bis Gabriel Asbach halb im fallen, halb im liegen das 7:1 erzielen konnte. Nur eine Minute später, es spielten gerade 4 gegen 4, nahmen sich Daniel Walther und Jens Hergt das Spielgerät und fuhren ihren Angriff. Den ersten Schuß von Walther konnte der Goalie noch abwehren, den zweiten von Hergt ebenfalls, aber gegen den Nachschuss von Walther war er dann machtlos. Die nächste Aufregung in der 35. Minute. Für hohen Stock bekam Dennis Lesage eine Fünf-Minuten-Strafe plus Spieldauer. Sicherlich ohne Absicht traf er Andreas Halfmann mit dem Stock auf der Nase. Für Halfmann war damit die Partie beendet, da die Wunde genäht werden sollte. Noch bevor es in die 2. Pause ging, erzielte erneut Hamann den Treffer zum 9:1.

Für Neuwied war das Spiel gelaufen. Flüssige Kombinationen blieben nun aus. Mehr als nötig wurde nicht mehr getan. Dem 10:1 durch Hamann in der 41. Minute folgte nur drei Minuten später der 2. Gegentreffer durch Ludwig Synowiec. Von nun an plätscherte das Spiel so dahin. Erst in der 53. Minute der nächste Treffer durch Walther, gefolgt von dem vielumjubelten dritten Tor der Nordhorner zum 3:11. Fünf Minuten später gar das 4:11 durch Adrian Matula. Wiederum ließ ihn die Neuwieder Abwehr gewähren. Den Schlusspunkt setzte dann Martin Schell mit dem 12:4 in der letzten Spielminute. Für Trainer Arno Lörsch waren es drei wichtige Punkte. Zwei der vier Gegentore waren aus seiner Sicht zu viel. Mit den einfachsten Mitteln wurde Nordhorn geschlagen. Von nun an schaue man nur auf die nächste Partie am kommenden Sonntag gegen Herford.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!