Perfekt: Jun kehrt nach Schönheide zurück

Entscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und DrachenEntscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und Drachen
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Seit Wochen fiebern die Wölfe-Fans dieser Nachricht entgegen. Nachdem zum Ende der vergangenen Saison bekannt wurde, dass Daniel Jun den EHV Schönheide in Richtung Braunlage verlassen wird, saß der Schock erst einmal tief. Doch jetzt können sich die Fans wieder freuen, Jun kehrt in seine „Zweitheimat“ nach Schönheide zurück.

Ersten Kontakt zwischen dem EHV-Vorstand und letztjährigen Topscorer und Wölfekapitän gab es, nachdem Jun bereits im Mai aus privaten Gründen um die Auflösung seines Vorvertrages mit dem ESC Braunlage gebeten hatte. Intensiviert wurden die Bemühungen, als dann auch Anfang Juni feststand, dass Jun nicht für Braunlage spielen würde. Nachdem seine Frau in Prag ein lukratives Jobangebot erhielt, wollte der 29-jährige Stürmer näher bei seiner Familie und seinem Wohnort in Tschechien sein und entschied sich deshalb wieder für die Schönheider Wölfe aufzulaufen. „Von Schönheide aus bin ich in zwei Stunden bei meiner Familie, dass wäre in Braunlage nicht möglich gewesen. Ich habe es mir nicht leicht gemacht, aber letztendlich habe ich wohl die richtige Entscheidung getroffen. Ich habe mich in Schönheide immer wohl gefühlt und habe viele Freunde hier“, erklärte Daniel Jun seine Rückkehr ins Erzgebirge. Auch zum Thema Zukunft hat er klare Vorstellungen: „Ich habe für die nächsten beiden Spielzeiten in Schönheide unterschrieben. Es macht einfach Spaß hier zu spielen und ich sehe, nicht nur wegen des neuen Vorstandes, eine gute Zukunft für den Verein.“ Entgegen aller Gerüchte wird Jun aber nicht Spielertrainer der ersten Mannschaft, sondern wird wie zuvor den Nachwuchs des EHV als Übungsleiter unterstützen.

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