Panther verpassen Überraschung nur knapp

4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger
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Zum Auftakt der Aufstiegsrunde zur Oberliga lieferten die Grefrather Nierspanther eine starke Leistung bei der Herner EG, unterlag beim NRW-Meister nur knapp mit 3:5.

Das Spiel begann jedoch mit der ersten Großchance nach nur neun Sekunden für die HEG. Aber GEC-Keeper Christian Lüttges war auf dem Posten. Was die 1107 Zuschauer dann zu sehen bekamen, überraschte den ein oder anderen dann aber doch. Denn die Gäste vom Niederrhein bestimmten das Geschehen auf dem Eis. Immer wieder lief man Angriffe auf das Tor der Blizzards und Ulrik Kuhnekath musste schon in der dritten Spielminute den Puck aus den Maschen fischen. 0:1 für den GEC nach einem sehenswerten Schlenzer von Dennis Holstein von der blauen Linie ins linke obere Eck.

Doch damit nicht genug, denn selbst dieser Gegentreffer konnte die Blizzards nicht wachrütteln, bis auf einige Verlegenheitsangriffe war vom Gastgeber nicht viel zu sehen. Die Panther hingegen erarbeiteten sich gute Möglichkeiten, ließen diese aber wie schon so oft ungenutzt. Auch das Überzahlspiel konnte man nicht erfolgreich gestalten. Anders hier die HEG, sie nutzte ihre erste Überzahlsituation eiskalt zum 1:1-Ausgleich durch Pavel Mann.

Im zweiten Abschnitt kamen die Panther nicht mehr ganz so spritzig aufs Eis, aber auch Herne war noch nicht auf Betriebstemperatur – bis zur 30. Minute, als Shannon McNevan die Blizzards mit 2:1 in Führung brachte. Nun drehte das Team von Peter Franke auf und schnürte die Panther im eigenen Drittel regelrecht ein. Nur selten gelang es zu diesem Zeitpunkt der Klammerung zu entkommen und so war dann das 3:1 der HEG nur eine Frage der Zeit. 39. Minute erneut Tor für die HEG. Milan Vanek ließ dem sichtlich genervten GEC-Goalie keine Chance, als er das Zuspiel von Alexander Baum verwandelte.

Zum Schlussdrittel schien GEC-Coach Adam Grygiel dann aber noch einmal die richtigen Worte gefunden zuhaben, denn nur 22 Sekunden nach Wiederbeginn, verkürzte erneut Dennis Holstein nach Vorarbeit von Jan Lankes auf 3:2. Und fünf Minuten später glichen die Panther sogar aus. Andre Huebscher vollstreckte eine Kombination von Felix Huber und Arno Brux. Herne war geschockt und konnte auch eine fast zweiminütige 5:3-Überzahl nicht nutzen. Doch dann gingen die Panther zu motiviert ans Werk. Die entstehenden Fehler nutzten die Herner. In den letzten fünf Minute machte die HEG den 5:3-Sieg perfekt.

Tore: 0:1 Dennis Holstein, 1:1 Pavel Mann, 2:1 Shannon McNevan (Milan Vanek, Sebastian Haßelberg), 3:1 Milan Vanek (Alexander Baum), 3:2 Dennis Holstein (Jan Lankes), 3:3 Andre Huebscher (Felix Huber, Arno Brux), 4:3 Pascal Adolfs (Milan Vanek, Matthias Baldys), 5:3 Milan Vanek (Alexander Baum). Strafen: Herne 10 + 5 + Spieldauer (Sebastian Haßelberg), Grefrath 18. Zuschauer: 1107.