Panther haben eine Pranke am Pokal

4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger
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Die Greftrather Nierspanther haben das Final-Hinspiel um den Verbandsliga-Pokal NRW beim Herforder EV mit 5:3 (0:1, 4:0, 1:2) gewonnen.

Zu Beginn wirkten beide Teams mächtig nervös, denn auf beiden Seiten gab es kaum Chancen. Die Dragons fanden, unterstützt von rund 500 Fans, immer besser ins Spiel und erspielten sich eine Reihe bester Chancen, doch im Grefrather Tor zeigte Ulrik Kuhnekath keine Schwächen. Auf der anderen Seite musste Kai Frenzel sich nur selten strecken, denn Chancen des GEC entstanden nur zufällig. In der neunten Minute durften die Gastgeber erstmals jubeln. Parick Preuße leitete den Angriff in Überzahl ein, bediente Lucas Klein und dessen Vorlage brachte Nils Bohle im Tor unter.

Zu Beginn der zweiten Drittels war es zunächst der GEC, der in Überzahl auf den Ausgleich drückte, doch Kai Frenzel war der Turm in der Pokalschlacht. In der 24.Minute gab es dann eine Situation, die im Stadion heftig diskutiert wurde. Herfords Gordon Nickel lief alleine auf das Tor zu und wurde im letzten Moment von Wasja Steinborn gestellt. Gordon Nickel wurde zu Fall gebracht, doch den nun erwarteten Penalty gab es nicht. Die Gastgeber haderten nun mit den beiden Schiedsrichtern und das sollte das Spiel komplett kippen. Publikumsliebling Dennis Schmunk bekam in der 24. Minute zwei Strafminuten wegen Beinstellen, schimpfte weiter, gestikulierte und wurde mit zehn weiteren Strafminuten belegt. Die Panther nahmen das Geschenk an, denn Matthias Holzki tankte sich auf der linken Seite durch und seine Vorlage jagte Jan Lankes zum 1:1 ins Netz. In der Folgezeit häuften sich die Strafzeiten. Die Tore jedoch erzielte der GEC, der bis zur zweiten Pause durch die Treffer von Henri Marcoux, Wasja Steinborn und Jan Lankes auf 4:1 davon.

Im Schlussabschnitt verkürzte Florian Kiel auf 2:4, ehe André Schroll mit dem 5:2 für die Entscheidung sorgte. Slava Koop brachte den HEV noch einmal auf 3:5 heran – das war's dann aber auch.


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