Panther feiern vierten Sieg in Folge

4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Der Siegeszug der Grefrather Niers Panther geht weiter. Auch im Heimspiel gegen die Hornets aus Hügelsheim behielten die Panther mit 5:4 die Oberhand. Voraus gegangen waren schwache 20 Minuten, gefolgt von 40 Minuten starkem Kampf. Kurz vor dem Spiel wurde auch der neue Sponsor „Grapos NRW“ mit dem symbolischen überreichen des Trikots durch Grapos-NRW-Geschäftsführer Kay Krüger an Panther-Kapitän Dirk Schmitz offiziell vorgestellt.

Die Niers Panther mussten eine Änderung im Tor hinnehmen, denn auf Grund der Berufung des Stammgoalies zu den Krefeld Pinguinen und der Verhinderung des Ersatzgoalies Bastian Jakob stand heute mit Thomas Wilmen der dritte Torhüter der Panther zwischen den Pfosten. Die Panther begannen angespannt und sehr nervös gegen die ebenfalls personell geschwächten, aber routinierten Hornets. Die Gäste aus Hügelsheim machten von Beginn an klar, dass man die Punkte im Kampf um Platz vier unbedingt mit nach Hause nehmen wollte. In der dritten Spielminute erzielten die Gäste somit auch folgerichtig die 1:0-Führung durch Sascha Marder. Doch trotz des nervösen Beginns, machten die Panther deutlich, wer Herr im Haus ist, und konnten nur 52 Sekunden später durch Sergej Hatekevitch ausgleichen. Voraus gegangen war eine sehenswerte Kombination mit Sascha Schmetz und Patrick Büren, so dass der Gästegoalie keine Abwehrmöglichkeit hatte. Doch dieser Treffer konnte nicht über die Nervosität und ein schwaches erstes Drittel hinweg täuschen und so erzielten die Hornets in der neunten Minute die zu diesem Zeitpunkt verdiente 2:1-Führung. Die Gäste hatten in den ersten 20 Minuten die besseren Spielanteile und erwiesen sich als der erwartet starke Gegner.

Im zweiten Drittel bekamen die gut 330 Zuschauer eine völlig veränderte Heimmannschaft zu sehen. Die Panther wirkten nun frischer und spritziger und nahmen den Kampf entschlossen an. Auch Goalie Thomas Wilmen hatte die anfängliche Nervosität nun abgelegt und steigerte sich in der Folge zu einem sichern Rückhalt für ein nun sehr stark kämpfendes Team. Die Niers Panther erarbeiteten sich nun einige gute Torchancen und waren den Hornets ein ebenbürtiger Gegner. In der 28. Minute setzten Andre Mangold und Jan Lankes Dennis Holstein mit einem schönen Pass in Szene. Dieser läuft allen davon, wartet bis der Gästetorwart am Boden liegt und hebt die Scheibe zum viel umjubelten Ausgleich in die Maschen. Die Panther waren nun am Drücker, doch sah man sich immer wieder den gefährlichen Hügelsheimer Angriffen ausgesetzt. Doch eine solide Abwehrleistung, sowie Thomas Wilmen verhinderten Schlimmeres. In der 32. Spielminute konnten die Panther durch den sehr stark aufspielenden Jan Lankes sogar mit 3:2 in Führung gehen. Benjamin Jakob bereitete diesen schönen Treffer vor. Als die Hausherren knappe zwei Minuten später in Unterzahl, wiederum durch Jan Lankes, sogar auf 4:2 erhöhten, brachen die Angriffsbemühungen der Hornets kurzzeitig ein. Doch wer nun von einer Vorentscheidung ausging, sah sich getäuscht. Zwar fingen sich die Gäste kurz vor Ende des zweiten Drittels wieder, doch ihre Angriffe blieben erfolglos.

Das letzte Drittel versprach dann Spannung pur. Die Niers Panther wollten hier nicht das Ergebnis verwalten, sondern möglichst schnell eine Vorentscheidung erzielen. Doch das Team von Trainer Ken Filbey hat sich keinesfalls aufgegeben und fightete um jeden Puck. Dieser Einsatz wurde dann in der 45. Minute mit dem Anschlusstreffer zum 4:3 belohnt. Die Gäste aus Baden-Württemberg warfen nun alles nach vorne und in die Drangphase der Hornets schlugen die Panther zu. 5:3 leuchtete es sechs Minuten vor dem Ende von der Anzeigentafel. Doch immer noch gaben die Hornets sich nicht geschlagen. Als Christian Perlitz zwei Minuten vor Ende für zwei Minuten in die Kühlbox musste, nahm Hügelsheim den Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und erzielten nach wenigen Sekunden den erneuten Anschlusstreffer zum 5:4. In der letzten Spielminute ersetzten die Hornets erneut den Torwart durch einen sechsten Feldspieler doch ein weiterer Treffer sollte nicht mehr fallen. Teammanager Wolfgang Hellwig zollte der Leistung des Teams und des Torwarts Thomas Wilmen Respekt: „Ich ziehe meinen Hut vor dieser Mannschaft.“ Und er fügte hinzu, dass die Panther heute einen riesigen Kampf gezeigt haben, am Ende aber auch der glücklichere Sieger waren.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!