Optimale Ausbeute für den NEV

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
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Der Neusser EV schließt das Wochenende mit optimaler Punkteausbeute ab. Gegen die Dinslakener Kobras fuhren die Neusser einen lockeren 10:3 (2:1, 4:0, 4:2)-Sieg ein und kletterten damit in der Tabelle auf Platz vier.

Während NEV-Coach Andrej Fuchs mit Ausnahme des beruflich verhinderten Karl Jasik der gesamte Kader zuzüglich drei Junioren zur Verfügung stand, konnten die Gäste keine drei kompletten Reihen aufbieten. Im ersten Drittel sollte sich dies noch nicht allzu sehr bemerkbar machen, auch wenn die Neusser das Spiel von Anfang an kontrollierten. Defensiv wie offensiv gingen die Mannen um Kapitän Ronny Sassen konzentriert zur Sache, eine 2:0-Führung nach zehn Minuten war die logische Folge. Zunächst hatte Sven Ernst im Nachschuss den Führungstreffer markiert, ehe Holger Schrills eine schnelle Kombination erfolgreich abschloss. Die Kobras präsentierten sich bemüht, aber relativ harmlos, so dass deren Anschlusstreffer durch Marcel Schmitz’ “Bauerntrick” eher überraschend fiel (18.). Noch klarer sollten sich die Kräfteverhältnisse im zweiten Abschnitt darstellen, in dem die Neusser die frühzeitige Entscheidung suchten. Ronny Sassen erhöhte auf 3:1 und Holger Schrills ließ den hundertsten Treffer dieser Saison folgen (25.). Dinslakens Trainer Dmitry Tsvetkov nahm daraufhin eine Auszeit, sein Team konnte anschließend jedoch nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Neuss dominierte die faire Begegnung, die Hauptschiedsrichter Starke keinerlei Mühe bereitete, sehr deutlich. Nach dem 5:1 durch Boris Fuchs’ Schlagschuss wechselten die Gäste ihren Torhüter, Eugen Michel rückte für Dennis Rudolph zwischen die Pfosten, musste aber nur zwei Minuten später ebenfalls hinter sich greifen. Im letzten Drittel durften auch die Youngster Fuchs und Link ran, die neben dem als Mittelstürmer Doppelschichten fahrenden Evgenij Kozhevnikov eine vierte Sturmreihe bildeten. Die nächsten Torerfolge durfte jedoch die dritte Formation bejubeln, die durch einen Doppelschlag von Kevin Brings auf 8:1 erhöhte. Zweistellig oder nicht, diese Frage stellte sich nun und sollte durch Sven Sauer und Ronny Sassen zugunsten des weiterhin entschlossen agierenden NEV entschieden werden. Eine unangenehme Aufgabe hatte hingegen der lange Zeit nicht mehr beschäftigte Dennis Uhlig, der noch zwei Gegentreffer in Kauf nehmen musste. Dank des sicheren Sieges beendeten die Neusser das Wochenende mit der maximalen Punkteausbeute und überholten in der Tabelle die Lokalrivalen aus Ratingen und Düsseldorf.

Tore: 1:0 (7:57) Ernst (Sassen), 2:0 (10:07) H. Schrills (Oltmanns, B. Fuchs), 2:1 (17:53) M. Schmitz, 3:1 (23:26) Sassen (Ernst, Kozhevnikov), 4:1 (24:20) H. Schrills (Oltmanns, B. Fuchs), 5:1 (36:31) B. Fuchs (Oltmanns), 6:1 (38:33) Kozhevnikov (Bongartz), 7:1 (43:16) Brings (Schlesiger), 8:1 (48:11) Brings (Schröder, Schlesiger), 8:2 (48:51) Musga (Pleger), 9:2 (55:02) Sauer (Oltmanns), 10:2 (57:15) Sassen (Hellmann/5-4), 10:3 (59:18) Pleger (Musga, Klein). Strafen: Neuss 4, Dinslaken 16. Zuschauer: 168.

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