Oben eingenistetMainzer Wölfe

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Mit 8:4 (2:1, 2:1, 4:2) gewannen die Wölfe gegen den EHC Neuwied 1b und nisten sich damit gleich zu Saisonbeginn an der Ligaspitze ein.

„Beide Mannschaften haben schnell kombiniert“, sagte Milan Nosek, Teammanager der Wölfe. Er konnte seiner Mannschaft nach Spielende in der Kabine gratulieren, weil sie insgesamt etwas reifer spielte und den Härtetest gegen 19 Gästespieler auch mit nicht ganz drei Reihen bestand. Bis zum Beginn des letzten Spielabschnitts blieb es allerdings ein enges Spiel, in dem Mainz dreimal vorlegte. Nicolas Johansson traf nach 122 Sekunden zum 1:0 und beantwortete Neuwieds Ausgleich (13.) in der 18. Spielminute mit dem 2:1. „Wir waren überlegen und hatten weitere Chancen“, sagte Nosek. Doch die Wölfe nahmen andererseits immer wieder ein zu hohes Risiko an der gegnerischen Blauen Linie, was zu gefährlichen Scheibenverlusten und Überzahlkontern der Gäste führte. Bis auf Daniel Walthers 2:2-Ausgleich (25.) ließ der starke Marc Stromberg im Mainzer Tor aber nichts zu.

Und seine Vorderleute fanden darauf die richtige Antwort. Erst traf Robert Dalaker zum 3:2 (27.), 75 Sekunden später erhöhte Vaclav Cimburek auf 4:2. In der zweiten Drittelpause fassten die Mainzer offensichtlich den Entschluss, zu Beginn des Schlussdrittels rasch für klare Verhältnisse zu sorgen. Dieses Unterfangen gelang ihnen blendend. Viktor Brauer (42.), Spielertrainer Alexey Gebel mit seinem ersten Pflichtspieltor für Mainz (46.) und Michael Horcicka (48.) sorgte mit den Toren zum 7:2 für die Entscheidung. Neuwied versuchte die Hausherren mit einer härteren Gangart zu beeindrucken, doch Noseks Mannen ließen sich auf keine Provokationen ein. Das war wichtig mit Blick auf das nächste Heimspiel am Sonntag (18 Uhr) im Pokal gegen den klassenhöheren EHC Zweibrücken. „Denn Spielsperren wären für uns gegen diesen schweren Gegner aus der Regionalliga Baden-Württemberg fatal gewesen“, war Nosek erleichtert.

Zwar verkürzte Neuwied mit zwei Treffern, doch der Schlusspunkt der Partie war den Mainzern in Person von Niklas Wilmen vorbehalten (58.). In den beiden Trainingseinheiten dieser Woche dürfte Trainer Gebel nun vor allem die teilweise zu offensive Spielweise auf die Tagesordnung bringen. Gegen Zweibrücken dürfte der Schlüssel darin liegen, defensiv kompakt zu stehen. Vor dem gegnerischen Tor, das ist in den ersten beiden Saisonspielen deutlich geworden, sind die Wölfe jederzeit für ein Tor gut.

Tore: 1:0 (3.) Johansson (Gebel), 1:1 (13.) L. Pörzgen (Teicher), 2:1 (18.) Johansson (Brauer), 2:2 (25.) Walther, 3:2 (27.) Dalaker (Cimburek), 4:2 (29.) Cimburek (Horcicka), 5:2 (42.) Brauer (Gebel, Sagula), 6:2 (46.) Gebel, 7:2 (47.) Horcicka (Cimburek), 7:3 (52.) Landi (Walther), 7:4 (56.) Hergt (Walther, Landi), 8:4 (58.) Wilmen (Dalaker, Cimburek). Strafen: Mainz 14, Neuwied 10 + 10 (Kettler).

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