Nordschlager beim Kampf um die Play-offs

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Eine Kräfte zehrende Aufgabe erwartet das Team der Harzer Wölfe an diesem Wochenende. Zwei Spiele in 24 Stunden gilt es für den Eishockey-Regionalligisten zu absolvieren. Am Freitag kommt es im heimischen Wurmbergstadion zunächst zum traditionsreichen Nord-Duell mit dem EHC Timmendorfer Strand 06, Beginn ist um 20 Uhr. Am Samstag müssen die Wölfe ab 19 Uhr bei der Zweitliga-Reserve der Fishtown Pinguins in Bremerhaven antreten.

Trotz alles Probleme im Hintergrund, sportlich wollen die Wölfe alles daran setzen, das Ziel Play-offs zu erreichen. Ein Heimsieg gegen die Beach Boys wäre da ein wichtiger Schritt. Die Timmendorfer konnten im bisherigen Verlauf der Meisterrunde voll überzeugen. Wie die Wölfe sammelten die Schleswig-Holsteiner bisher 16 Punkte und sind somit ein direkter Konkurrent, wenn es im den Einzug in die Play-offs geht. Am vergangenen Wochenende konnten die Timmendorfer trotz der schweren Auswärtsaufgaben in Niesky und Jonsdorf die volle Punktzahl einfahren.

Besonders Korbinian Witting ist derzeit kaum zu bremsen. 15 Tore hat der wuchtige Stürmer in der Meisterrunde bereits erzielt, zu zehn weiteren die Vorarbeit geleistet. An seiner Seite spielt auch Erich Dumpis eine überzeugende Serie, für ihn stehen bereits 17 Scorerpunkte (5 Tore, 12 Vorlagen) zu Buche. Mit Jürgen Brümmer steht auch ein ehemaliger Braunlager im Sturm der Beach Boys.

Die Verteidigung wird angeführt von Markus Klupp, der auch offensiv Akzente setzt. Im Tor kann sich Timmendorfs Trainer Henry Thom auf Björn Reinke verlassen. Kein Wiedersehen auf dem Eis wird es derweil mit Dennis Overbeck geben. Der langjährige Braunlager fällt mit einem Daumenbruch verletzt aus.

Keine 24 Stunden nach dem Nord-Duell müssen die Wölfe bereits in Bremerhaven antreten. Besonders in den Heimspielen hat sich der REV als unangenehmer Gegner entpuppt. In der Mannschaft von Spielertrainer Marc Tammen stehen einige erfahrene Akteure wie Marco Ahrens oder Oliver Freymark, die auch schon höherklassig zu überzeugen wussten. Zudem könnten auch wieder Förderlizenzspieler aus der Zweitliga-Mannschaft mitmischen.

Davon sollten sich die Wölfe aber nicht schrecken lassen. Schließlich blieb man in den bisherigen drei Partien gegen die Bremerhavener stets Sieger, wenngleich der 6:4-Auswärtserfolg in der Vorrunde doch knapp ausfiel.

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