Nierspanther wieder auf Erfolgskurs

4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger
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Am vergangenen Freitag traten die Grefrather Nierspanther gegen die Bullydogs aus Nordhorn an und gewannen mit 9:2. Da man die Niederlage gegen Ratingen vergessen machen wollte, und es während der Woche einige klare Worte von Trainer Arno Brux gegeben hatte, begannen die Nierspanther wie die Feuerwehr. Bereits nach den ersten 20 Spielminuten stand es 7:1 für Spieler von der Niers durch je zwei Tore von Gerrit Ackers und Nils Peil, sowie je einen Treffer von Carsten Reimann, Jan Marezki und Fabian Staudt.

Auch im zweiten Drittel änderte sich nichts an der Überlegenheit der Nierspanther. Sie bestimmten weiterhin das Spiel, während die Bullydogs nur noch auf Schadensbekämpfung betrieben und versuchten, die eigene Abwehr zu stärken. Dies gelang ihnen über weite Strecken so gut, dass es kaum noch ein direktes Durchkommen in Richtung des Nordhorner Tores gab. Dennoch gelang es den Spielern vom Niederrhein noch zweimal, das Nordhorner Abwehrbollwerk zu überwinden. Wiederum waren es Gerrit Ackers und Carsten Reimann, die durch ihre Tore auf 9:1 erhöhten.

Im letzten Drittel merkte man den Grefrathern an, dass sie das Spiel über die Zeit bringen und ihre Kräfte für das Spiel am Sonntag schonen wollten. Zwar wurden noch zahlreiche Torchancen herausgespielt, doch der für einen Torerfolg nötige letzte Biss fehlte. Ein unnötiger Konter der Bullydogs wurde von diesen noch genutzt, an dem ungefährdeten Sieg der Grefrather Nierspanther mit einem Spielstand von 9:2 änderte diese Ergebniskorrektur allerdings nichts mehr.

Nach dem Erfolg vom Freitag mussten die Spieler von der Niers sonntags gegen die Bördeindianer in Soest antreten. Am Ende stand ein 5:1-Erfolg. Dabei waren Die Voraussetzungen alles andere als gut. So musste neben Tobias Grossecker auch Fabian Staudt verletzungsbedingt auf einen Einsatz verzichten. Entsprechend traten gerade einmal elf Feldspieler und zwei Torhüter den Weg nach Soest an.

Dennoch begann das Spiel furios. Marco Piwonski gewann das Eröffnungsbully, legte den Puck für Gerrit Ackers auf, der an allen Gegner auf und davon zog und einen seiner gefürchteten Schlagschüsse nach gerade einmal 12 Sekunden in die Maschen des Soester Tores setzte. Von der beruhigenden frühen Führung beflügelt zogen die Nierspanther souverän ihr Spiel durch. Soest hatte dem routinierten Spiel der Grefrather nicht viel entgegen zusetzten. Dennoch dauerte es bis zur 19. Spielminute bis das zweite Tor für Grefrath fiel. Gerrit Ackers stellte zum zweiten Mal an diesem Abend seine Schusskraft unter Beweis, und es hieß 2:0 für Grefrath. Mit dieser Führung ging man in die erste Drittelpause.

Zu Beginn des zweiten Drittels erhöhte Soest das Tempo und zeigte, dass man nicht gewillt war die Punkte vor heimischer Kulisse ohne Gegenwehr herzugeben. Dennoch blieb auch der nächste Treffer den Nierspanthern vorbehalten. In der 23. Spielminute führte eine schöne von Gerrit Ackers eingeleitete Kombination zum 3:0 durch Marco Piwonski. Nur eine Minute später erhöhte Matthias Holzki auf 4:0. Damit war das Spiel gelaufen. Auch der Anschlusstreffer der Boerdeindianer in der 29. Spielminute brachte keine Unruhe mehr in das Spiel der Nierspanther. Wie schon beim Spiel gegen Nordhorn wurden die Kräfte geschont, man ließ Gegner und Puck laufen und ging mit einer komfortablen 4:1-Führung in die nächste Pause.

Im letzten Drittel war von Gegenwehr seitens der Soester Spieler nicht mehr viel zu spüren. Da auch Grefrath seine Bemühungen das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben weitestgehend eingestellt hatte, gab es nur noch einen weiteren Treffer zu sehen. Carsten Reimann nutzte die letzte Spielminute, um mit seinem Treffer das Endergebnis von 5:1 herzustellen. Insgesamt ein verdienter und nie gefährdeter Sieg für die Nierspanther.