Nierspanther schlagen Dinslaken

4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger
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Am Dienstagabend gewannen die Grefrather Nierspanther mit 6:2 (2:0, 2:2, 2:0) in der Aufstiegsrunde zur Oberliga gegen die Dinslakener Kobras. Den nur 250 Zuschauern im Grefrather Eissportzentrum wurde von Anfang an ein sehenswertes Eishockeyspiel geboten. Im Vordergrund standen bei den Panther aber nicht so sehr die spielerischen Elemente, sondern wie schon in den letzten Spielen der Kampf. So dauerte es bis zur sechsten Minute, bevor die Panther die erste nennenswerte Torchance hatten. Danny Fischbach scheiterte aber aus spitzem Winkel an René Hippler. Bei einem Entlastungsangriff der Kobras zog sich deren Stürmer Derek Picklyk bei einem fairen Check eine Verletzung zu und konnte nicht mehr weiterspielen. Die Kobras schienen noch etwas durcheinander zu sein, als in der 17. Spielminute Patrick Büren einen Abpraller zum 1:0 nutzte. Auch das 2:0 konnten die Niers Panther mit freundlicher Unterstützung der Dinslakener Hintermannschaft erzielen. Wiederum war es ein Abpraller, den dieses Mal Felix Huber verwandeln konnte.

Die Kobras hatten im zweiten Abschnitt den besseren Beginn und konnten nach nur zwei Minuten den 1:2-Anschlusstreffer markieren. Tobias Stöckhardt war für sein Team erfolgreich. Eine unschöne Szene gab es dann in der 25. Minute, als ein Kobra-Stürmer drei Meter vor Panther-Goalie Christian Lüttes zu einem Schlagschuss ausholte, der den Keeper der Grefrather am Kopf erwischte. Der Torwart verließ daraufhin mit blutüberströmten Gesicht und einer klaffenden Wunde entlang der Augenbraue das Eis. Von nun an bekam Bastian Jakob seine Chance. Und als wollten die Panther ihrem verletzten Mitspieler etwas mit auf dem Weg geben, erzielten sie durch André Huebscher das 3:1. Als die Hausherren ihre Führung in der 31. Minute durch Carsten Reimann auf 4:1 ausbauen konnten, war die Partie gelaufen. Die Kobras konnten kurzfristig zwar noch einmal auf 2:4 verkürzen, doch merkte man ihnen nun auch den Kräfteverschleiß an. Im letzten Abschnitt machten Dirk Schmitz und Sergej Hatkevitch den Sack zu.

Tore: 1:0 Patrick Büren (Schmetz), 2:0 Felix Huber (Huebscher, Ackers), 2:1 Tobias Stöckhardt (Stech, Kopp), 3:1 Andre Huebscher (Ackers, Brux), 4:1 Carsten Reimann (Lankes, Holstein), 4:2 Delf Spauszus (Stech, Marcoux), 5:2 Dirk Schmitz (Holstein, Reimann), 6:2 Sergej Hatkevitch (Büren, Jakob). Strafen: Grefrath, Dinslaken 12 + 10 (Schlesiger). Zuschauer: 251.

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