Nierspanther laden zum Showdown

4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger
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Am Samstag kann der Grefrather EC den Sieg im Verbandsliga-Pokal klar machen. Nach dem 5:3-Erfolg im Hinspiel erwarten die Nierspanther um 20.30 Uhr den Herforder EV zum Final-Rückspiel.

GEC-Coach Arno Brux kann auf den gesamten Kader zurückgreifen, denn Jan Toborek, Richard Kajer und Meik Enseleit dürften am Samstag wieder zur Verfügung stehen. Ausruhen kann sich das Team von der Niers auf keinen Fall, denn dazu sind die Gäste aus Herford, die von über 100 Fans begleitet werden, zu gefährlich. Für einige Fans wäre der Pokalsieg ein kleiner Trost für die verpasste Aufstiegsrunde zur Regionalliga, aber wer weiß schon, was im kommenden Sommer passieren wird, denn in Eishockey-Deutschland ist vieles möglich. Zunächst gilt es erstmal den Pokalsieg nach Grefrath zu holen, aber es könnte möglicherweise auch ein Abend des Abschieds werden. Zuletzt wurde immer wieder das Karriereende von Ulrik Kuhnekath, Marco Piwonski und Henri Marcoux angedeutet. Sollte es so sein, dann müsste es einen wahren Fanandrang geben, denn „Kuhne“ hat in Grefrath längst Kultstatus erreicht, Marco Piwonski wird geliebt, obwohl der Kapiän auch eine Reizfigur ist, die manchmal polarisiert. Zum Magier braucht man auch nicht mehr viel zu sagen. „Henri steht in Grefrath auf eine Stufe mit Mark MacKay und Ulrik Kuhnekath. Gerade unsere Nachwuchsspieler, ob in der ersten Mannschaft oder bei den Kleinschülern, saugen die Infos vom Oldie auf und wenn man die Begeisterung sieht, dann möchte man Henri noch zwanzig Jahre spielen lassen“, so Rene Thielsch.

Nach dem Spiel gibt es vor der Halle noch eine Party und die Feier wird auch von den Fans der Herford Dragons besucht. „Wir wollen den Sieg unserer Panther feiern, aber wir freuen uns auch auf die besten Fans der Liga und die stellen nunmal die Dragons aus Herford“, so Mario Träger, Pressesprecher der Nierspanther.

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