Nierspanther bezwingen die Kobras

4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger
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482 Zuschauer, darunter gut 200 Gästefans, sollten den Besuch der Dinslakener Eissporthalle an diesem Abend nicht bereuen, denn die Kontrahenten boten ein schnelles und gutes Eishockeyspiel – mit dem besseren Ende für Grefrather Nierspanther, die sich mit 8:6 durchsetzten. Die Hausherren waren zu Beginn das offensiverer Team und hatten Chancen, in Führung zu gehen. Die Gäste aus Grefrath spielten zu dieser Zeit abwartend. Zur Mitte des ersten Abschnitts wurden sie jedoch mutiger und erspielten sich auch gute Möglichkeiten. In der elften Spielminute nutzte Benjamin Jakob eine dieser Situationen um seine Farben in Führung zu bringen. Von nun an wurde das Spiel offener und schneller. Die Kobras erhöten nun den Druck und setzten sich im Drittel der Gäste fest. Sascha Schmetz gelang es in der 17. Minute einen Querpass an der blauen Linie abzufangen und nach einem Spurt über die gesamte Eisfläche den Dinslakener Torhüter Markus Felkel im Tor der Kobras zu überlisten. Jetzt warfen die Gastgeber noch einmal alles nach vorne und kamen verdient wenn auch glücklich zum 1:2 Anschlusstreffer. Sven Linda fälschte einen Schuss von Ex-Panther Henri Marcoux unhaltbar ab.

Anfang des zweiten Drittels jubelten die Gästefans, jedoch fand der Treffer von Carsten Ackers beim Schiedsrichtergespann keine Anerkennung. Geschockt von dieser Entscheidung ließen die Nierspanther einen schnellen Angriff des Gegner zu. Heiko Wilken glich zum 2:2 aus. Dieser Ausgleich schien die Gäste aber nicht zu beeindrucken, denn gerade einmal 60 Sekunden später konnte Arno Brux den unsicheren Goalie Felkel mit einem Bauerntrick überwinden. In der darauffolgenden Minute stellte Carsten Ackers durch sein Tor zum 2:4 den alten Abstand wieder her. Wer nun glaubte, der Widerstand der Kobras sei gebrochen, der sah sich getäuscht, denn keine vier Minuten später war es erneut Henri Marcoux, der ein Zuspiel von Derek Picklyk zum Anschlusstreffer nutzte. Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch, indem beide Mannschaften sich nichts schenkten. Die Gäste hatten das Glück auf Ihrer Seite und erhöhten in der 30. Spielminute durch Danny Fischbach auf 3:5. Der erneute Anschlusstreffer der Kobras entstand wiederum durch den Ex-Panther Henri Marcoux. Durch einen schönen Alleingang markierte er das 4:5.

Auch im letzten Drittel änderte sich nichts, jeder Puck war hart umkämpft. Carsten Ackers erhöhte auf 4.6, ehe die Kobras zur Aufholjagd ansetzten und zum 6:6 ausglichen. Doch mit einem Konter brachte Sascha Schmetz den GEC erneut in Führung. Sergej Hatkevitch machte den Sack schließlich zu.

Tore: 0:1 (10:36) Benjamin Jakob (Hatkevitch), 0:2 (16:34) Schmetz, 1:2 (17:23) Marcoux (Frach), 2:2 (22:52) Wilken (Frach, Marcoux/5:4), 2:3 (23:40) Brux (Schmetz), 2:4 (24:12) Ackers (Lankes), 3:4 (28:35) Marcoux (Picklyk/6:4), 3:5 (29:01) Fischbach (Brux/5:4), 4:5 (33:58) Marcoux (5:4), 4:6 (51:10) Ackers (Dario Schmitz), 5:6 (51:34) Picklyk (4:4), 6:6 (53:21) Marcoux (Piwonski, Picklyk), 6:7 (55:51) Schmetz (Dario Schmitz, Reimann), 6:8 (57:45) Hatkevitch (Reimann, Schmetz/4:5). Strafen: Dinslaken 16 + 10 (Frach), Grefrath 24 + 10 (Linda). Zuschauer: 482.

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