Nierspanther besiegen Moers – Heinrich neu im Kader

4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger
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Die Binsenweisheit, dass man auf der Strafbank sitzend kein Spiel gewinnen kann, zeigte sich am Sonntag in Moers, denn die Grefrather Nierspanther nutzten von den sieben Überzahlspielen gleich vier Stück. Zunächst hatten die Panther, anders als im Hinspiel, als es schnell 5:0 hieß, einige Anlaufschwierigkeiten. Das Team von der Niers erspielte sich eine optische Überlegenheit, doch der neue Goalie des GSC Moers, Rene Hippler, zeigte mehrfach seine ganze Klasse und hielt den Laden dicht. Erst in der 16. Minute gingen die Nierspanther mit 1:0 in Führung. Andre Schroll bediente Torjäger Henri Marcoux und dieser ließ Rene Hippler keine Chance. Nur sechzig Sekunden später musste Kim Schneider auf die Sünderbank und das nutzten die Nierspanther eiskalt aus. Henri Marcoux spielte Wasja Steinborn frei und gegen dessen Schuss gab es kein „Heilmittel“ es hieß aus Sicht des GSC Moers 0:2. Dem GSC Moers merkte man in der Folge an, dass dieser Doppelschlag Wirkung hinterlassen hatte. Die Panther drehten endlich auf und wieder war es eine Strafzeit, die den GEC auf 3:0 erhöhen ließ. Marco Piwonski und Henri Marcoux leisteten die Vorarbeit und Gerrit Ackers jagte die Scheibe in gewohnter Manier ins Netz. Dieses Resultat war gleichzeitig auch der Pausenstand.

Im Mitteldrittel blieben die Panther die dominierende Mannschaft, doch dieser Teufelskerl im GSC Gehäuse ließ die Panther fast verzweifeln. In der 34.Minute bekamen die Panther eine weitere Überzahlsituation vor die Kelle. Tobias van Beesel saß gerade 25 Sekunden auf der Strafbank, da langte Wasja Steinborn zu und verwandelte die tolle Vorarbeit von Henri Marcoux und Andre Schroll. Die Gastgeber kamen auch mehrfach zu Torchancen, doch GEC-Goalie Dennis Corbeck zeigte an diesem Abend auch eine gute Leistung. Das die Panther auch ohne „Hilfestellung“ des Gastgebers treffen können, zeigte sich in der 40. Minute. Wasja Steinborn, einer der besten Nierspanther, marschierte auf das Gehäuse zu und sein überlegtes Zuspiel verwandelte Andre Schroll zum 5:0.

Im letzten Drittel kamen die Gastgeber gut aus den Startlöchern und so konnte Kim Schneider in der 43. Minute eine Vorlage von Tobias Krins und Julian Krins im Tor des GEC unterbringen. Die Panther zeigten sich unbeeindruckt und in der 48.Minute erhöhte Jan Lankes mit einer schönen Einzelleistung auf 6:1. 120 Sekunden später gab es dann die nächste Strafe gegen den Gastgeber. Andreas Boosen musste wegen Beinstellen auf die Strafbank und dieses „Geschenk“ konnte der GEC erneut nutzen. Jan Lankes und Benjamin Albrecht waren die Assistenten und Nils Peil brachte die Scheibe zum 7:1 im Tor unter. Den Schlusspunkt, in der sehr einseitigen Partie, konnten die Nierspanther auch für sich verbuchen. Marco Piwonski und Henri Marcoux sorgten für Gefahr vor dem Tor und Gerrit Ackers versenkte die Scheibe, der Endstand lautete aus Sicht des Grefrather EC 8:1.

Zudem verpflichtete der GEC den Der 26-jährigen Werner Heinrich. Der Verteidiger spielte zuletzt für den GSC Moers, suchte nun aber eine Mannschaft mit Perspektive und sieht sich in Grefrath gut aufgehoben. Vorher war Werner Heinrich ein Leistungsträger in der Regionalliga, absolvierte über einhundert Spiele für den EHC Dortmund und dem Königsborner JEC und kam dort auf über 50 Scorerpunkte.


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