Niederlage für die Bären in Zweibrücken

Der krönende Abschluss in Neuwied blieb ausDer krönende Abschluss in Neuwied blieb aus
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Auch beim EHC Zweibrücken konnte der EHC Neuwied Bären nicht als Sieger vom Eis gehen. In einem schwachen Spiel von beiden Seiten behielten die Hornets mit 5:4 (3:1, 2:1, 0:2) die Oberhand. Ohne Hergt, Hamann, Halfmann, Grundl, Neurath, Neumann und Morys mussten die Neuwieder Bären auf die Reise gehen. Trainer Arno Lörsch blieben somit nur zwei echte Verteidiger übrig. Für die Hornets war es das erste Vorbereitungsspiel in dieser Saison. Das Spiel begann recht hektisch, aber ausgeglichen. Allerdings handelte sich Neuwied besonders im ersten Drittel immer wieder Strafzeiten ein. So mussten sie jeweils in Unterzahl das 1:0 in der neunten Minute und auch das 2:0 in der zwölften Minute hinnehmen. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Vorbereitungsspielen kamen die Bären besser ins Spiel. Schwächen in der Abwehr waren aber immer wieder erkennbar. In der 16. Minute gelang dennoch der Anschlusstreffer durch Stephan Petry. Zweibrücken hingegen hatte immer wieder Chancen, den Spielstand zu ihren Gunsten zu erhöhen. Dies gelang auch 42 Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts. Lukas Srnka konnte seinen dritten Treffer für die Hornets an diesem Abend markieren. Kurz vor der Pausensirene musste Zweibrücken ihren Goalie Steven Teucke mit einer Knöchelverletzung vom Eis nehmen. Er wurde sofort ins Krankenhaus verbracht. Für ihn stand im weiteren Verlauf Marcel Brell im Kasten.

Deutlich engagierter begann der EHC Neuwied zunächst das zweite Drittel. Nach nur vier Minuten gelang Daniel Niestroj der Anschlusstreffer zum 3:2. Nun wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, hier nachzulegen. Doch die Bären verfielen wieder in das Spiel des ersten Drittels zurück. Zweibrücken kämpfte und Neuwied versuchte, ohne Kampf, zu spielen. Das Resultat war, dass die Hornets in der 30. und 33. Minute auf 5:2 davon zogen. Mit diesem Ergebnis ging es erneut in die Kabinen. Das letzte Drittel begann. Nun erarbeitete sich Neuwied mehr und mehr ein Übergewicht. Strafen gab es auf beiden Seiten kaum noch. Zeitweise gelang es, sich im gegnerischen Drittel festzusetzen. Den Hornets gingen langsam die Kräfte aus. Es dauerte allerdings bis zur 56. Minute, bis Stephan Petry mit seinem zweiten Treffer auf 3:5 verkürzen konnte. Nur 22 Sekunden später gelang Dennis Kobe das 4:5. Hoffnung keimte noch einmal auf. Neuwied drückte in der verbleibenden Zeit, musste allerdings noch einige gefährliche Konter über sich ergehen lassen. Bis zur Schlusssirene fiel allerdings in diesem Spiel kein Tor mehr. Für die 172 Zuschauer war es insgesamt gesehen eine magere Eishockeykost, für die Hornets ein hart erkämpfter Sieg und für Neuwied die Erkenntnis, dass bei Ausfall von Schlüsselspielern noch einiges im Argen liegt.

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