Nic Waldner am Knie operiert – Saisonende droht

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So gut es für die Harzer Wölfe in der bisherigen Saison lief, für einen ist die Spielzeit bereits jetzt eine Saison zum Abhaken. Wölfe-Torwart Nic Waldner startete zwar gut, wurde dann aber von einer Verletzung ausgebremst. Zunächst wurde noch gehofft, die Innenband-Blessur mit konventionellen Methoden behandeln zu können. Doch da auch nach längerer Zeit keine Besserung eintrat, musste „Waldi“ vor rund einer Woche am Knie operiert werden.

Bei der OP im Herzberger Krankenhaus wurde das lädierte Innenband nun gestraft, zusätzlich wurde als Stabilisator eine Muskelfaser eingesetzt. Gleichzeitig wurde das Knie auf eventuelle weitere Schäden untersucht. „Zum Glück sind aber die weiteren Bänder und der Meniskus in Ordnung“, konnte der Goalie nach dem rund dreistündigen Eingriff aufatmen. „Ich ärgere mich natürlich über die Verletzung“, berichtete Waldner, zumal er sich für diese Saison große Ziele gesetzt hatte: „Ich wollte mich für die Oberliga empfehlen. Nun muss ich erstmal sehen, ob ich diese Spielzeit überhaupt noch aufs Eis kann.“

Damit könnte es eng werden, rund sechs Wochen muss das Knie geschont werden und ist in einer Schiene, danach beginnen die Reha-Maßnahmen. „Uns ist wichtig, dass Nic wieder komplett auf die Beine kommt und dann in der nächsten Saison angreifen kann“, betont daher auch Mannschaftsführer Bernd Wohlmann. „Natürlich freuen wir uns, wenn Nic schnell wieder spielen kann, das Wichtigste, auch für seine zukünftige Karriere, ist aber, dass die Knieprobleme komplett auskuriert sind“, meint auch Pressesprecher Robert Koch.

Genauso sieht das Nic Waldner selbst. „Es wär schön, wenn’s diese Saison noch mal klappen würde. Aber wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter“, so der Goalie. Inzwischen wurde Nic übrigens aus dem Krankenhaus wieder entlassen, so dass er am Freitag beim Heimspiel der Wölfe gegen den ECC Preussen Berlin im Stadion mitfiebern kann.