NEV vor der Aufstiegsrunde

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
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Für einen Blick zurück bleibt den Verantwortlichen und Spielern des Neusser EV nicht viel Zeit. Bereits am Freitag beginnt mit dem Heimspiel gegen die Dinslakener Kobras die Aufstiegsrunde zur Oberliga und damit die zweite Saisonhälfte.

Die bisherige Saison verlief für die Neusser Kufencracks sportlich sehr erfolgreich. Trotz eines reduzierten Etats wurde die Mannschaft Vizemeister der Regionalliga NRW und ließ sich dabei auch von hartnäckigem Verletzungspech nicht aus der Bahn werfen. Auf den Lorbeeren können sich die Jungs um Kapitän Ronny Sassen aber nicht ausruhen, denn mit dem Startschuss zur Endrunde starten alle Vereine wieder bei Null. Neben den sechs besten NRW-Teams aus Herne, Neuss, Dinslaken, Grefrath, Troisdorf und Iserlohn nehmen Meister und Vizemeister der Regionalliga Hessen sowie der Baden-Württemberg-Liga an der Endrunde teil.

Bereits im vergangenen Jahr kreuzten die Darmstadt Stars mit dem NEV die Schläger. Als Hessen-Meister bekamen die „Heiner“ in der letztjährigen Aufstiegsrunde ihre Grenzen aufgezeigt und landeten letztendlich auf dem sechsten Platz. Dabei zeigte man jedoch einige positive Ansätze, auf denen man bei den Vorbereitungen für die aktuelle Saison aufbauen konnte. Dank des zweiten Platzes in der Regionalliga Hessen qualifizierte sich die TSG wieder für die Endrunde. Mit den Roten Teufeln Bad Nauheim wird die Endrunde um ein Team mit klangvollem Namen bereichert. Die Kurstädter blicken auf jahrzehntelange Eishockey-Tradition zurück, mit zahlreichen Höhen und Tiefen.

Aufgewertet wird die diesjährige Aufstiegsrunde durch die Teilnahme von zwei Vereinen aus Baden-Württemberg. Die Liga wurde deutlich von einem Spitzentrio dominiert, das sich bis zum Schluss ein spannendes Rennen um die freien Plätze lieferte. Als frischgebackener Meister geht der ESV Hügelsheim ins Rennen. Der zweite Teilnehmer aus dem Südwesten ist wohl jedem Eishockeyzuschauer bekannt, der die höchste Spielklasse Deutschlands noch unter dem Namen „Bundesliga“ kennt. Mit dem Mannheimer ERC qualifizierte sich der Stammverein der DEL-Adler für die Aufstiegsrunde.

Bis zum 18. März ermitteln insgesamt zehn Mannschaften vier Teilnehmer für die anschließenden Play-offs. Das Halbfinale (23./25.3.) und das Finale (30.3./1.4.) werden per Hin- und Rückspiel ausgetragen, der Sieger ist sportlicher Aufsteiger in die Oberliga. Darüber hinaus haben auch die jeweiligen Bestplatzierten aus den anderen beiden Landesverbänden, die nicht den sportlichen Aufsteiger stellen, das Recht, sich für die Oberliga zu bewerben.

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