NEV vor dem Liga-Auftakt

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
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Den Cracks des Neusser EV steht ein reizvolles Wochenende bevor. Nachdem der erste Auftritt auf eigenem Eis um einige Tage verschoben werden musste, findet nun am Freitag die langersehnte Heimpremiere der Fuchs-Schützlinge statt. Mit dem alten Rivalen aus Solingen, dem EC Bergisch Land, gastiert ein namhafter Gegner im Südpark. Nach einigen schwierigen Jahren geht es in der Klingenstadt nun wieder bergauf, auch wenn die Verantwortlichen des Vereins dafür zu unangenehmen Mitteln greifen mussten. Notwendige Sparmaßnahmen sorgten in der vergangenen Saison dafür, dass man nach dem neunten Platz in der Vorrunde im anschließenden Pokalwettbewerb nur noch den GSC Moers hinter sich lassen konnte. Zwar werden den Raptors auch diesmal zunächst nur Außenseiterchancen auf einen Aufstiegsrundenplatz eingeräumt, dies dürfte es der jungen Mannschaft jedoch nur einfacher machen, ohne großen Druck aufzuspielen. Gezielte und sinnvolle Verstärkungen wie Torhüter René Hippler und Stürmer Pierre Klein dürften dafür sorgen, dass die Blau-Gelben eine bessere Rolle spielen werden, als noch zu Jahresbeginn. Ein Ziel, dass sich auch die Neusser gesetzt haben, und so ist davon auszugehen, dass sie konzentriert in ihr letztes Testspiel gehen werden, dass am Freitagabend um 20 Uhr beginnt.

Zwei Tage später geht es für die Quirinusstädter schon um erste Regionalliga-Punkte, wenn der NEV zum Meisterschaftsauftakt beim EHC Troisdorf antritt. Die Dynamite etablierten sich in den letzten Jahren im Mittelfeld der Liga und zogen vor zwei Jahren erstmals in die Aufstiegsrunde zur Oberliga ein. Ein großer Erfolg, den man in der vergangenen Saison knapp verpasste, so dass man nun einen neuen Anlauf nimmt. Während man sich lange Zeit vergeblich um Ersatz für einige abgewanderte Leistungsträger bemühte, wurden die Verantwortlichen in den letzten zwei Wochen doch noch für ihre Anstrengungen belohnt. Die Rückkehrer Dano Janßen und Tobias Ridder sollten gemeinsam mit Neuzugang Jury Lütgen (DEG Metro Stars II) in der Lage sein, die entstandenen Lücken zu schließen. Da weitere Kader-Eckpfeiler wie Torhüter Tim Kühlem, Verteidiger Christoph Jahns und Stürmer Slawomir Kiedewicz dem Verein erhalten blieben, nehmen die Dynamite zurecht den sechsten Platz ins Visier, um den es erneut ein spannendes und enges Rennen geben könnte. Dies dürfte auch für das Duell am Sonntag (18 Uhr) gelten, denn die Troisdorfer waren für den NEV in den letzten Jahren stets ein unbequemer Gegner, dessen kämpferische Qualitäten mehrfach für unerwartete Punktverluste auf Neusser Seite sorgten.

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