Neuwied verliert Anschluss zur Spitze

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Vor rund 7000 Zuschauern spielten die Bären zunächst gut mit und hatten gleich zu Beginn zwei aussichtsreiche Konterchancen, die allerdings von Ilja Doroschenko vereitelt werden konnten. Doch in der 4. Minute war auch er machtlos, als Daniel Walther der Treffer zur 1:0-Führung gelang. Neuwied kombinierte in dieser Phase sicher und kam auch weiterhin zu guten Chancen. Frankfurt wirkte zunächst sehr nervös und tat sich schwer, zum gewohnten Spiel zu finden. Erst ein Überzahlspiel musste in der 17. Minute her, um den Ausgleich durch Robin Rademacher zu erzielen. Noch geschockt von dem Gegentreffer musste Goalie Marc Stromberg nur eine Minute später erneut hinter sich greifen, nachdem Michael Schwarzer den 2:1-Pausenstand herstellen konnte.

Nach wohl dem besten Drittel der Bären in dieser Saison ging es mit dem knappen Rückstand zuversichtlich in den zweiten Abschnitt. Doch innerhalb von nur 8 Minuten stellten die Hausherren die Weichen deutlich auf Sieg. Tim Bornhausen (21.), Michael Schwarzer (24.), Adrian Ostendorff (25.) und Maximilian Seyller (28.) ließen die Hausherren auf 6:1 davonziehen. Mit einer Auszeit versuchte Trainer Jens Hergt nach diesem herben Rückstand sein Team wieder zu ordnen, was zunächst auch gelang. Bis zur Pause fiel somit auch kein weiterer Treffer.

Im letzten Drittel schalteten die Löwen einen Gang zurück, kontrollierten jedoch weiterhin die Partie. Benedikt Peters erhöhte in der 45. und 51. Minute auf 8:1, bevor Daniel Walther mit seinem zweiten Treffer in der gleichen Spielminute auf 2:8 verkürzte. Nun ging es weiter hin und her. Fast im Gegenzug erhöhte Frankfurt durch Maximilian Seyller auf 9:2. Drei Minuten später schlenzte Marc Blumenhofen den Puck zum 3:9 in die Maschen. Den Schlusspunkt setzte in der 57. Minute dann Adrian Ostendorff und machte die Niederlage für Neuwied damit zweistellig. Trainer Jens Hergt zeigte sich nach Ende der Partie enttäuscht. Nach einem starken ersten Abschnitt, ließen seine Spieler wieder viele Tugenden vermissen. Für ihn hatte letztendlich die Mannschaft gewonnen, die den Willen zeigte, Eishockey zu spielen. Mit der kämpferischen und leidenschaftlichen Leistung gingen auch für ihn die Frankfurter Löwen als verdienter Sieger vom Eis.

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