Neuwied unterliegt dem Meister

Neuwied unterliegt dem MeisterNeuwied unterliegt dem Meister
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Beide Teams begannen offensiv und wollten ein schnelles Erfolgserlebnis. Doch Alexander Rodens auf Neuwieder Seite und Ingo Schwarz im Gehäuse der Gäste verhinderten mehrfach einen Führungstreffer. Die größte Möglichkeit bot sich dann zum Ende des Spielabschnitts, als die Löwen in einer 5:3-Überzahl das Neuwieder Tor unter Dauerbeschuss nahmen, aber Rodens nicht überwinden konnten. Somit ging es mit einem gerechten 0:0 in die erste Pause.

Zu Beginn des zweiten Drittels war der Vorteil dann auf Neuwieder Seite. Doch auch hier konnte das Team keinen Nutzen aus ihrer Überzahl ziehen. Es folgten fünf Minuten, die für den Ausgang der Partie spielbestimmend waren. Denn zwischen der 24. und 29. Minute erzielten die Gäste durch Simon Barg (24.), Michael Schwarzer (27.), Jan Bannenberg (29.) und Tim Bornhausen (29.) einen sicheren 4:0-Vorsprung. Erst eine Neuwieder Auszeit brachte wieder Ruhe und Ordnung in das Bären-Team. Dennoch wurde die Partie weiterhin mit viel Einsatz von beiden Mannschaften weitergeführt. Mit vielen kleinen und versteckten Fouls auf beiden Seiten zeigten sich die Unparteiischen zeitweilig etwas überfordert und vergaben immer wieder Strafzeiten. Nach einer Schlägerei, in der Frankfurts Roi Rademacher und Neuwieds Stephan Petry beteiligt waren, durfte Petry mit einer 5+Spieldauerstrafe zum duschen gehen. Aber auch Rademacher konnte nicht weiterspielen, da er sich dabei an der Schulter verletzt hatte. Zwei Minuten vor Ende des Drittels traf es dann mit Tim Grundl einen zweiten Bären-Spieler, der nicht bis zum Ende spielen durfte. Die Schiedsrichter sahen bei einem normalen Zweikampf einen Stockschlag, der auf Grund einer Verletzung des Gegenspielers ebenfalls mit einer Spieldauer bestraft wurde.
Noch in Unterzahl starteten die Bären dann in den letzten Abschnitt. Nach nur zwei Minuten nutzten die Gäste ihre 5-3 Überzahl und erzielten durch Simon Barg das 5:0. Neuwied kämpfte verbissen weiter, doch gegen die läuferisch und spielerisch überlegenen Gäste kamen nur noch selten gute Chancen heraus. Einem Alleingang in der 49. Minute aus dem eigenen Drittel durch Alexander Bill war es zu verdanken, dass die Bären an diesem Abend zu ihrem Ehrentreffer kamen. Zwei Minuten später war der alte Abstand allerdings wieder hergestellt, als erneut Barg in Überzahl auf 6:1 erhöhte. Den Schlusspunkt setzte dann in der 58. Minute Max Seyller, als er einen abgeprallten Schlagschuss nur noch über die Linie schieben musste. Für Trainer Hergt war diese Niederlage um einige Tore zu hoch. Der gezeigte Einsatz seines Teams hätte durchaus ein besseres Ergebnis verdient gehabt. Zudem konnte nicht nur er einige Schiedsrichterentscheidungen nicht nachvollziehen.

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