Neuss reist zum Favoriten

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
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Mit breiter Brust wird der Freitags-Gegner (Spielbeginn 20 Uhr in Hügelsheim) in die Partie gegen den Neusser EV gehen. Der ESV Hügelsheim, der in dieser Saison noch ohne Punktverlust ist, wurde auf souveräne Art und Weise Meister der Baden-Württemberg-Liga und hat auch die ersten fünf Spiele der Aufstiegsrunde siegreich bestritten. Nicht ohne Grund gelten die Hornets als aussichtsreicher Kandidat auf den Aufstieg in die Oberliga und werden als Hauptkonkurrent des ebenfalls ambitionierten EHC Dortmund gehandelt, den man vor einer Woche im direkten Duell mit 7:2 in die Schranken verwies. Scheiterten die Hornets in den vergangenen beiden Jahren noch jeweils im Play-off-Halbfinale, so haben sie sich diesmal zumindest das Erreichen der Finalspiele zum Ziel gesetzt, was bei einem Blick auf den Kader durchaus realistisch erscheint. Ein großer Teil der Mannschaft kann Erfahrung im Profi-Bereich vorweisen, der aus Neusser Sicht interessanteste Spieler ist jedoch einer der jüngsten. Mit Moritz de Raaf geht der Sohn der aus Neuss stammenden Torhüter-Legende Helmut de Raaf für die Hornets auf Torejagd.

Nachdem er zuvor dreimal in Folge in der Fremde antreten musste, präsentiert sich der NEV am Sonntag (20 Uhr) wieder in heimischer Halle. Das Spiel gegen die Dinslakener Kobras hat nach dem guten Start

in die Endrunde eine große Bedeutung, da man sich mit einem Sieg in der Spitzengruppe etablieren könnte und gleichzeitig einen Verfolger auf Distanz halten würde. Dies wird gegen den Vorrunden-Vierten jedoch keine leichte Aufgabe, zumal die Kobras ihrerseits auf Erfolge angewiesen sind, um die angepeilten Play-off-Ränge nicht aus den Augen zu verlieren.