Neues Trainerduo für den Herforder EV

Angstgegner Grefrath geschlagen – aber Pokalsieg verpasstAngstgegner Grefrath geschlagen – aber Pokalsieg verpasst
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Mit dem am 5. Oktober 1950 in Perm geborenen Anton Weißgerber als neuem Trainer hat der Herforder EV ein Schwergewicht des Eishockeys für sich gewinnen können. Wo auch immer Anton Weißgerber war, da war auch Erfolg. Als Spieler durchlief er alle Mannschaften seines Heimatvereins in Perm, wurde zum Mittelstürmer der ersten Reihe in seinem Heimatclub in der ersten russischen Liga und avancierte zum Topscorer der Liga. Dies Kunststück gelang ihm auch nach seinem Wechsel zu Ligakonkurrent Binacor Taschkent. Nach seiner aktiven Laufbahn schloss er sein Studium an der Trainerakademie in Moskau als Diplomierter Sport- und Eishockeylehrer ab und leitete später als Cheftrainer das russische Eishockey Leistungszentrum in Donezk. Im Jahre 1989 siedelte er nach Deutschland über und erwarb die deutsche Trainer A-Lizenz. Über die Stationen Diez-Lumburg und Bad Nauheim ging es nach Nordhorn in die 1. Liga Nord. Anschließend übernahm er den Posten des Headcoaches in Weißwasser in der 2. Bundesliga. Nun, nach ein paar Jahren Pause, will er wieder ins Geschehen eingreifen. Auf Grund persönlicher Freundschaften kam er nach Ostwestfalen und wird als ehrenamtlich tätiger Headcoach des HEV hauptsächlich für die Junioren-Bundesliga-Mannschaft und die Verbandsliga-Mannschaft zuständig sein. Aber auch in allen anderen Bereichen wird er seine Erfahrungen einfließen lassen.

Alleine wird Weißgerber aber nicht gelassen. Ihm zur Seite steht ein Co-Trainer aus dem Mutterland des Eishockeys. Der in Toronto geborene, 39-jährige Roy Mccrae war schon in der letzten Saison Teil des Trainerteams in Herford und gab seine Erfahrungen vor allem an die Nachwuchsmannschaften weiter. In dieser Saison wird der bis 2001 für Lünen, Unna-Königsborn, Neuss, Wernau-Esslingen und Krefeld als Spieler aktive Kanadier sich als Co-Trainer um das Training der ersten Mannschaft und der Junioren kümmern.

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